Südturm Kölner Dom: Aufstieg zur Aussichtsplattform

Südturm (Kölner Dom): Aufstieg zur Aussichtsplattform

Facade of Cathedral - Köln (Cologne) - Germany - 02

Südturm (Kölner Dom). Überblick

Eine Turmbesteigung ist im Südturm des Kölner Doms möglich: Der Aufstieg erfolgt durch eine Wendeltreppe zur Glockenstube und weiter zur Aussichtsplattform:

  • In der Glockenstube hängt die zweitschwerste Glocke der Welt.
  • Es gibt keinen Lift. Nach 533 Stufen in der engen Wendeltreppe erreicht man die Aussichtsplattform unterhalb des steinernen Turmhelms.
  • Von der Aussichtsplattform hat man einen weiten Ausblick auf Köln, aber keinen Rundumblick.

Köln Karte

Geschichte des Südturms

Der Südturm im Mittelalter

Hasak - Der Dom zu Köln - Bild 22 1851

1248 legte man den Grundstein für den Kölner Dom. Erst über 100 Jahre später, um 1360, begannen die Bauarbeiten am Südturm. 1560 stellte man den Baubetrieb am Kölner Dom ein. Nach über 300 Jahren Bauzeit war der Dom aber noch lange nicht fertig (siehe Bild): Der Südturm war nur ein 56 m hoher Turmstumpf, überragt vom mittelalterlichen Baukran. Beim Nordturm ist man nur fünf Meter über das Fundament hinaus gelangt. Lediglich der Chor im Osten war fertig. Bis ins 19. Jahrhundert blieb der Kölner Dom Bauruine.

Der Südturm ab dem 19. Jahrhundert

Johannesfranciscus-Michiels bau-des-doms-koeln-1855

Vor 1880

1842 erfolgt eine eine zweite Grundsteinlegung, diesmal für den Weiterbau. Der Grundstein befindet sich nicht im Fundament, sondern wurde im Südturm eingemauert. 1863 vollendete man das Kirchenschiff und 1880 die Türme.

Kölner Dom um 1900

Nach 1880

Mit über 157 m Höhe war der Kölner Dom bei seiner Vollendung das höchste Gebäude der Welt. Der Südturm ist mit 157,22 m vier Zentimeter höher als der Nordturm (157,18 m). Der Vierungsturm ist 109,12 m hoch.

  • 1890 wurde der Kölner Dom vom Ulmer Münster auf den zweiten Platz der weltweit höchsten Kirchen verdrängt, dessen Turm 161,53 m hoch ist.
  • Seit 1988 ist der Kölner Südturm auf den dritten Platz der höchsten Kirchtürme abgerutscht. Die Laterne der Kirche Notre-Dame-de-la-Paix in Yamoussoukro (Hauptstadt der Elfenbeinküste), eine Kopie des St.  Petersdoms, ist nämlich 158,1 m hoch.

 

Köln - Dom in - Bohrung 01 ies

Seit 2009: Neuer Zugang um Südturm

Seit 2009 erfolgt der Zugang zur Aussichtsplattform durch das Fundament des Südturms. Dazu bohrte man einen Tunnel durch das über elf Meter dicke Fundament (Architekt: Kaspar Kraemer).

Glockenstube

Kölner Dom - Dicker Pitter - Probeläuten-9111

Auf dem Weg zur Aussichtsplattform kommt man an der Glockenstube vorbei. Sie ist in ein südliches, mittleres und nördliches Gefach aufgeteilt. Dort hängen insgesamt acht Glocken.

  • Im nördlichen Gefach hängen die beiden ältesten Glocken: die Pretiosa („Die Kostbare“, Guss 1448, 10,5 t) und die halb so schwere Speciosa („Die Besondere“, 1449, 5,6 t).
  • Im mittleren Gefach hängt die Petersglocke, in Köln bekannt als der „dicke Pitter„. Sie war bis 2016 die größte freischwingende Glocke der Welt. Sie wiegt 24 t und wurde 1923 in Apolda gegossen. Da in Deutschland gerade Inflation herrschte, ließ sich der Glockengießer Heinrich Ullrich in US-Dollar auszahlen. (Er erhielt 5000,- Dollar.) Die  Vorgängerin der Petersglocke, die Kaiserglocke (1875), war mit 27 t noch schwerer. 2011 brach der 800 kg schwere Klöppel und wurde durch einen neuen Klöppel ersetzt, der nur noch 600 kg wiegt.
  • Im südlichen Gefach hängen fünf Glocken, die zwischen 1862 und 1911 gegossen wurden. Die kleinste, die Aveglocke, wiegt 780 kg, also weniger als der alte Klöppel der Petersglocke.

Im Vierungsturm hängen drei kleine Glocken (Angelus- und Wandlungsglocke (beide 14 Jh.), Mettglocke (1719)). Sie bilden das älteste vollständig erhaltene Geläut Europas. Im Dominneren hängen zwei Glocken der Domuhr.

Für die Teilnahme an einer zweistündigen Glockenführung ist eine Voranmeldung erforderlich (Infos:  http://www.domfuehrungen-koeln.de/Glocken).

Ausblick vom Kölner Dom

Ausblick vom Kölner Südturm nach Süden Richtung Siebengebirge. Im Vordergrund die ALtstadt mit St. Martin und Rathausturm, dahinter der Rhein mit Brücken, Poller Wiesen, am Horizont das Siebengebirge

Von der Aussichtsplattform hat man bei gutem Wetter einen schönen Blick auf Köln und die Umgebung. Bei klarer Sicht kann man bis zum Siebengebirge bei Bonn sehen. Dort, am Drachenfelsen, befand sich der Trachyt-Steinbruch für den Kölner Dom. Auf dem Rhein beförderte man die Steine bequem zur Baustelle.

Allerdings hat man keinen Rundumblick, da im Norden der Nordturm die Sicht versperrt. Nach Süden, Westen und Osten ist der Ausblick nur durch die Öffnungen der Fenster möglich.

Turmhelme des Kölner Doms

GraphyArchy - Wikipedia 00010

Die Turmhelme des Kölner Doms und des Regensburger Doms ähneln einander. Der Regensburger Dom wurde im Mittelalter nicht vollendet – es fehlten noch die beiden Türme. Die Bauarbeiten dauerten von 1859 bis 1869. Die Türme waren somit vor denen des Kölner Doms fertiggestellt. Der Regensburger Dom ist Teil des UNESCO-Welterbes „Altstadt von Regensburg und Stadtamhof„.

 

Regensburg Dom 160910

Südturm des Kölner Doms besuchen

Öffnungszeiten Südturm

Monat Tag Uhrzeit
Januar – Februar täglich 09:00 – 16:00 Uhr
März – Oktober täglich 09:00 – 18:00 Uhr
November – Dezember täglich 09:00 – 16:00 Uhr

  • Letzter Einlass in den Südturm jeweils 30 Minuten vor Schließung.
  • Geschlossen: 01. Januar, Weiberfastnacht, Karnevalssamstag und Karnevalssonntag, Rosenmontag, 24., 25., 31. Dezember.
  • Der Glockenstuhl im Südturm ist sonntags und feiertags erst ab 14:00 Uhr geöffnet.

Stand: 2025

Eintritt Südturm

Erwachsene 8,00 €
ermäßigt (Menschen mit Behinderung (mit Ausweis)) 4,00 €
Schüler*innen, Studierende 4,00 €
Familienkarte 20,00 €
Kombikarte Schatzkammer / Turmbesteigung 12,00 €
Kombikarte Schatzkammer / Turmbesteigung / ermäßigt 6,00 €
Kombikarte Familie Schatzkammer / Turmbesteigung 30,00 €

Stand: 2025

Südturm: Fragen

  • Wie hoch ist der Südturm des Kölner Doms? 157,20 m.
  • Wie hoch ist die Aussichtsplattform? Sie befindet sich in einer Höhe von 97,25 m.
  • Gibt es einen Lift im Kölner Südturm? Nein, man muss zur Aussichtsplattform Treppen steigen.
  • Wieviele Stufen hat der Südturm des Kölner Doms? Es waren ursprünglich 509 Stufen vom Erdgeschoss bis zur Aussichtsplattform des Südturms. Seit 2009 erfolgt der Zutritt zum Südturm nicht mehr vom Inneren des Doms, sondern von außen im Turm-Fundament. Seitdem sind es 533 Stufen bis zur Aussichtsplattform.
  • Kostet der Südturm Eintritt? Ja, die Eintrittspreise stehen oben.
  • Wann schließt der Südturm des Kölner Doms? Der Südturm schließt um 18 Uhr (März bis Oktober) bzw. um 16 Uhr (November bis Februar).
  • Wann ist der letzte Einlass zum Südturm? 30 Minuten vor Schließung.
  • Wie dick ist das Fundament unter dem Südturm? An der dicksten Stelle (wo der Tunnel gebohrt wurde), sind es 11,5 m.
  • Gibt es auf der Aussichtsplattform ein WC oder ein Restaurant? Nein. Ein WC befindet sich im Eingangsbereich des Turms.
  • Ist die Turmbesteigung für Kinder geeignet? Die Wendeltreppe ist eng, Auf- und Absteigende teilen sich die Treppe. Falls der Weg zur Aussichtsplattform zu anstrengend ist, kann man eine Verschnaufpause in der Glockenstube machen.
  • Gibt es Alternativen für Menschen mit Behinderung oder für Kinder? Ja: Auf der anderen Rheinseite steht der Büroturm „KölnTriangle“. Ein Lift führt zur Aussichtsplattform.

Rundgänge im und um den Kölner Dom

Südturm als Teil des Welterbes "Niedergermanischer Limes"

Köln zur Römerzeit: Colonia Ara Agrippinensium (beschriftete Rekonstruktionszeichnung). Pfeil: Prätorium. Roman Cologne, reconstruction, praetorium

Köln zur Römerzeit

Der Südturm ist sogar Teil eines zweiten UNESCO-Welterbes: Das Gebiet innerhalb der römischen Stadtmauern der Colonia Claudia Ara Agrippinensium zählt zum UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes, das aus mehreren Stätten entlang des Rheins besteht (u. a. Neuss, Xanten).

Der Dom mitsamt Südturm befindet sich in der Nordostecke der ehemaligen Römersiedlung (siehe „Erste Bischofskirche“ in der Rekonstruktionszeichnung). Deren Gebiet bildet die Pufferzone um die Reste des Prätoriums (Pfeil), die in der Kernzone liegen. Das Prätorium diente als Regierungssitz der Provinz. Einen Aufstieg zum Südturm kann man also ergänzen um einen Abstieg zu den Fundamenten des Prätoriums, die unter dem Rathaus freigelegt sind. Webseite: http://www.museenkoeln.de/archaeologische-zone/?s=2979

Kölner Dom & KölnTriangle

Amaserena auf dem Rhein in Köln-8212

Auf der gegenüber liegenden Rheinseite errichtete man 2004–06 das Hochhaus KölnTriangle (Architekt*innen: Dörte Gatermann; Elmar Schossig). Mit einer Höhe von 103,2 m zählt es zu den 100 höchsten Hochhäusern Deutschlands. Der Bau des KölnTriangle in Dom-Nähe war für die UNESCO Anlass, 2004 den Kölner Dom auf die Rote Liste des Bedrohten Welterbes zu setzen – aufgrund der „Gefährdung der »visuellen Integrität« des Doms und der einzigartigen Kölner Stadtsilhouette durch geplante Hochhausbauten auf der dem Dom gegenüber liegenden Rheinseite in Köln-Deutz.“ (S. 96; Quelle: https://www.unesco.de/sites/default/files/2018-06/Welterbe-Manual_2__Aufl_volltext.pdf) Man änderte die Planungen und im Juli 2006 nahm die UNESCO den Kölner Dom von der Roten Liste.

Blick vom KölnTriangle westwärts auf Köln mit Kölner Dom. Cologne Cathedral in evening

Die Aussichtsplattform im Hochhaus KölnTriangle ist eine Alternative zur Turmbesteigung im Südturm des Kölner Doms. Bequem per Lift gelangt man zur Aussichtsplattform in rund 100 m Höhe. Von dort hat man einen guten Rundumblick – im Unterschied zum Südturm. Der Eintritt ist kostenpflichtig; Hunde darf man nicht mitnehmen. Webseite: http://www.koelntrianglepanorama.de/

 

Führungen & Touren durch die Altstadt Köln

Die Sehenswürdigkeiten in der Kölner Altstadt kann man im Rahmen eines geführten Stadtrundgangs entdecken:

Köln: Geführte Highlights Tour mit einem lokalen Guide*

  • Preis: ab 14,00 €/Person
  • Dauer: ca. 1,5 h
  • Treffpunkt: Kreuzblume vor dem Kölner Dom
  • Tour-Anbieter: KölnTourismus

Köln: Private Rundgang durch die Innenstadt*

  • Preis: ab 169,00 €/Gruppe (max. 9 Personen)
  • Dauer: ca. 2 h
  • Treffpunkt: Kreuzblume vor dem Kölner Dom
  • Tour-Anbieter: LYN Tours

* kommerzieller Link zu Getyourguide

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Ähnliche UNESCO-Welterbestätten

Öffnungszeiten Kölner Dom

Öffnungszeiten Kölner Dom

Kölner Dom. Blick am Abend vom Deutzer Ufer westwärts über den Rhein (rechts Hohenzollernbrücke)

Öffnungszeiten

Der Kölner Dom (UNESCO-Welterbe) ist ein Meisterwerk der Gotik und die dritthöchste Kirche der Welt. Zu den Sehenswürdigkeiten im Kölner Dom zählen der goldene Dreikönigenschrein oder das Richterfenster.

  • Kurzfristig eingeräumte Gottesdienste kürzen die Öffnungszeiten für touristische Besuche des Kölner Doms.
  • Die Öffnungszeiten für den Südturm sind unabhängig von den Öffnungszeiten für den Kölner Dom, da der Zugang zum Turm von außen erfolgt.


Monat Tag Uhrzeit
Januar – Dezember Montag – Sonntag 06:00 – 20:00 Uhr (Gebet, Beichte oder Gottesdienst)
Januar – Dezember Montag – Samstag 10:00 – 17:00 Uhr (Touristischer Besuch)
Januar – Dezember sonntags, feiertags 13:00 – 16:00 Uhr (Touristischer Besuch)


 

Monat Tag Uhrzeit
Januar – Februar täglich 09:00 – 16:00 Uhr
März – Oktober täglich 09:00 – 18:00 Uhr
November – Dezember täglich 09:00 – 16:00 Uhr

  • Letzter Einlass in den Südturm jeweils 30 Minuten vor Schließung.
  • Geschlossen: 01. Januar, Weiberfastnacht, Karnevalssamstag und Karnevalssonntag, Rosenmontag, 24., 25., 31. Dezember.
  • Der Glockenstuhl im Südturm ist sonntags und feiertags erst ab 14:00 Uhr geöffnet.

Monat Tag Uhrzeit
Januar – Dezember täglich 10:00 – 18:00 Uhr

Geschlossen: 01. Januar, Weiberfastnacht, Karnevalssamstag, Karnevalssonntag, Rosenmontag, 05. September, 11. November, 24., 25., 31. Dezember

Stand: 2025

Eintritt

Der Eintritt in den Kölner Dom ist jederzeit kostenlos.

Erwachsene 8,00 €
ermäßigt (Menschen mit Behinderung (mit Ausweis)) 4,00 €
Schüler*innen, Studierende 4,00 €
Familienkarte 20,00 €
Kombikarte Schatzkammer / Turmbesteigung 12,00 €
Kombikarte Schatzkammer / Turmbesteigung / ermäßigt 6,00 €
Kombikarte Familie Schatzkammer / Turmbesteigung 30,00 €

Erwachsene 8,00 €
ermäßigt 4,00 €
Schüler*innen, Studierende 4,00 €
Familienkarte 20,00 €
Kombikarte Schatzkammer / Turmbesteigung 12,00 €
Kombikarte Schatzkammer / Turmbesteigung / ermäßigt 6,00 €
Kombikarte Familie Schatzkammer / Turmbesteigung 30,00 €

Stand: 2025

Kölner Dom besuchen

Köln-Tour durch die Altstadt

Köln: Geführte Highlights Tour mit einem lokalen Guide

  • Preis: ab 14,00 €/Person
  • Dauer: ca. 1,5 h
  • Treffpunkt: Kreuzblume vor dem Kölner Dom
  • Tour-Anbieter: KölnTourismus

* kommerzieller Link zu Getyourguide

Köln: Private Rundgang durch die Innenstadt

  • Preis: ab 169,00 €/Gruppe (max. 9 Personen)
  • Dauer: ca. 2 h
  • Treffpunkt: Kreuzblume vor dem Kölner Dom
  • Tour-Anbieter: LYN Tours

* kommerzieller Link zu Getyourguide

Köln Karte

Anfahrt Kölner Dom

Anfahrt von der A 3 (wenn die Mülheimer Brücke gesperrt ist)

  • Von der A 3 am Autobahnkreuz Köln-Ost auf die A 4 Richtung Aachen abbiegen. Die A4 geht über in die Stadtautobahn. Sie führt auf der Zoobrücke über den Rhein.
  • Direkt nach der Rhein-Überquerung rechts ausfahren.
  • Nach der Ausfahrt rechts auf die B 51 abbiegen. Sie führt südwärts am Rheinufer entlang.
  • Kurz vor der Hohenzollernbrücke rechts abbiegen:
    • Goldgasse (Parkplätze am Breslauer Platz (= Nordausgang des Bahnhofs)  
    • Trankgasse (Tiefgaragen-Parkplätze am Dom unterhalb der Domplatte)

Anfahrt von der A 3 (wenn die Mülheimer Brücke nicht gesperrt ist)

  • Von der A 3 an der Abfahrt Köln Mühlheim abbiegen auf die Straße „Mühlheimer Zubringer„.
  • Vom „Mühlheimer Zubringer“ auf die B 8 bzw. B 51 nach Süden Richtung Köln Zentrum wechseln.
  • Den Rhein über die Mühlheimer Brücke überqueren. Achtung: Staugefahr. Der B 51 am Rheinufer folgen.
  • Kurz vor der Hohenzollernbrücke rechts abbiegen:
    • Goldgasse (Parkplätze am Breslauer Platz (= Nordausgang des Bahnhofs)  
    • Trankgasse (Tiefgaragen-Parkplätze am Dom unterhalb der Domplatte)

Anfahrt von der A 4

  • Von der A 4 am Kreuz Köln-Süd auf die A 555 nach Norden Richtung Köln fahren.
  • Am Verteilerkreis nach Osten auf den Militärring (= B 9 bzw. B 51) abbiegen.
  • Der B 9 bzw. B 51 am Rheinufer folgen.
  • Nach der Hohenzollernbrücke am Kölner Dom links abbiegen in die:
    • Trankgasse (Tiefgaragen-Parkplätze am Dom unterhalb der Domplatte)
    • Goldgasse (Parkplätze am Breslauer Platz (= Nordausgang des Bahnhofs)  

 

Der Kölner Dom ist mit der Bahn mühelos erreichbar.

  • Mit dem Nah- oder Fernverkehr zum Kölner Hauptbahnhof fahren.
  • Der Kölner Dom steht gegenüber der Empfangshalle des Bahnhofs.

Köln besuchen

Reklame

Öffnungszeiten Tourist Information Lübeck

MonatTagUhrzeit
Januar – Ostern; NovemberMontag – Freitag09:00 – 17:00
 Samstag10:00 – 15:00
 Sonntaggeschlossen
MonatTagUhrzeit
Ostern – Mai; Montag – Freitag09:00 – 18:00
September & OktoberSamstag10:00 – 16:00
 Sonntag10:00 – 15:00
MonatTagUhrzeit
Juni – AugustMontag – Freitag09:00 – 19:00
 Samstag10:00 – 16:00
 Samstag10:00 – 15:00

Bamberger Dom – Kaiserdom mit Bamberger Reiter

Bamberger Dom. Kaiserdom mit Bamberger Reiter

Bamberger Dom im UNESCO-Weltkulturerbe Altstadt Bamberg

Bamberger Dom – Überblick

Der Bamberger Dom ist Teil des UNESCO-Welterbes „Altstadt von Bamberg“ (1993). Ein romanischer Vorgängerbau, der 1012 geweihte Heinrichsdom, fiel 1185 einem Feuer zum Opfer. Der spätromanische Neubau (Ekbertdom) wurde 1237 geweiht und ist bis heute weitgehend erhalten. Beachtenswert sind – neben der Architektur und der städtebaulichen Anlage des Domplatzes:

  • die reichverzierten Portale,
  • bedeutende Steinplastiken, v. a. der Bamberger Reiter (um 1230), 
  • Gräber, v. a. das Kaisergrab und das Papstgrab,
  • Altäre, das Chorgestühl sowie die Chorschranken.

Der Rundgang führt durch und um den Bamberger Dom.

Karte Bamberg

Bamberg-Domkröte

Domkranz & Domkröten

Wer von der Gartenstadt durch die Bürgerstadt den Berg hinauf zum Domplatz spaziert ist, läuft auf die Ostseite des Bamberger Doms zu. Sie ist mit Georgenchor, Türmen und den zwei Portalen aufwändig gestaltet, denn dort liegt die Schauseite des Doms.

Die Terrasse vor dem Georgenchor heißt „Domkranz„. Dort empfangen zwei steinerne Domkröten die Besucher*innen. Wahrscheinlich handelt es sich um verwitterte Löwen-Figuren. Der Name „Domkröte“ leitet sich ab vom lateinischen Wort „gradus“ (Stufe). 

Portale Bamberger Dom

Bamberger Dom – Grundriss

Der Bamberger Dom ist eine dreischiffige Kirche, bestehend aus Hauptschiffe (Mitte), nördlichem und südlichem Seitenschiff. Gelb markiert sind die Portale:

  1. Adamspforte (Haupteingang in den Bamberger Dom)
  2. Gnadenpforte
  3. Fürstenportal (geöffnet für Prozessionen)
  4. Veitspforte (geöffnet während der Gottesdienste)
  5. Gittertür (Hinterausgang; führt zu den Toiletten)

An den Dom grenzt im Süden der Kreuzgang an. Dessen Westseite (links) bildet die Nagelkapelle, an der Ostseite steht das Diözesanmuseum.

 

Portale am Ostchor

Vom Domkranz im Osten führen zwei Portale in den Dom. Die Adamspforte (1) südlich des Ostchors; die Gnadenpforte (2) nördlich davon. Im Uhrzeigersinn geht es nun von der Adamspforte durch den Bamberger Dom.

Adamspforte

00 3376 Bamberg - Dom (Adamspforte)

Die Adamspforte ist ein rundbogiges Stufenportal mit Zickzackband. Nachträglich hat man sechs Figuren vor die Gewände gestellt (von links nach rechts: Hl. Stephanus, Kaiserin Kunigunde, Kaiser Heinrich; Petrus, Eva, Adam). Die Originalfiguren befinden seit 1937 sich im Diözesanmuseum. Da das Portal kein Tympanon hat, sind die Türflügel oben nicht gerade, sondern bogenförmig.

Gnadenpforte

Dom Tür Marienpforte 4051552

Die Gnadenpforte (Marienpforte) ist ein rundbogiges Stufenportal ohne Figuren, aber mit Tympanon. Dargestellt sind (von links): St. Georg, Petrus; Maria mit dem Jesuskind; Heinrich und Kunigunde. Alle sind mit mit dem runden Heiligenschein ausgezeichnet. Die Identität der zwei Randfiguren und die kniende Figur ist nicht sicher. 

Rechts vor der Gnadenpforte markieren eiserne Löwenköpfchen das Bamberger Maß: Der Bamberger Fuß ist 26,8 cm, die Bamberger Elle 67 cm (= 2,5 Fuß) lang. Angeblich sind sie die ältesten Maßeinheiten des Mittelalters.

Bamberger Dom Innenraum

Bamberger Dom, südliches Seitenschiff, Blick nach Westen zum Veit-Stoß-Altar
Veit-Stoß-Altar, Bamberger Dom

Südliches Seitenschiff

Die Adamspforte führt in das südliche Seitenschiff. Geradeaus blickt man auf den Veit-Stoß-Altar (oder Marien-Altar) im südlichen Querhaus. Der Altar (1520–23) ist ein Werk des Bildhauers Veit Stoß (1447–1533). Es handelt sich um einen Dreiflügelaltar aus Lindenholz, der sich erst seit 1937 im Dom befindet. Das mittlere Relief zeigt u. a. Maria mit dem Jesuskind; Engel mit Musikinstrumenten und die Säule als Hinweis auf die Passion Jesu. Schmerzen musste auch Veit Stoß erleiden: Dem als Querulanten verschrienen Bildhauer durchbohrte man 1503 zur Strafe beide Wangen. (Die kleine Tür im südlichen Querhaus ist die sogenannte Gittertür).

Bamberger Dom, Innenraum mit Blick zum Ostchor

Georgenchor (Ostchor)

Wenn man vor dem Veit-Stoß-Altar rechts in das Hauptschiff biegt und in der Mitte stehen bleibt, hat man nach rechts folgenden Anblick: Das Foto zeigt das Innere des Bamberger Doms mit Blick nach Osten. Links im Vordergrund steht die Kanzel (1835–36), darüber die Hauptorgel (eine Schwalbennestorgel von 1976); im Hintergrund der Bamberger Reiter. Geradeaus gelangt man in die Ostkrypta; die beiden Treppen führen hinauf zum Georgenchor. Zwischen ihnen (durch die Personengruppe verdeckt) befindet sich das Kaisergrab. Zu den Sehenswürdigkeiten im Ostchor zählen das Chorgestühl, die steinernen Ostchorschranken mit Reliefs (Südseite: 12 Apostel; Nordseite: 12 Propheten) und das Deckenbild (1928, Karl Caspar). Rechts blickt man in das südliche Seitenschiff, dort befindet sich die Adamspforte.

Bamberger Dom innen, Blick zum Westchor

Peterschor (Westchor)

Blickt man nach links, blickt man in den Westchor mit dem Chorgestühl aus Eichenholz (um 1380) und dem Radleuchter (1909, Entwurf: Jakob Angermair; Ausführung: Rudolf Harrach). Das Foto zeigt das Innere des Doms, allerdings von einem Standort weiter östlich. Man vergleiche die Unterschiede zwischen Ostchor (oben) und Westchor (unten), z. B.: zwei Treppen (Ost) versus eine Treppe (West), großer versus geringer Höhenunterschied zwischen Hauptschiff- und Chorbodenniveau; das Apsisgewölbe ohne Fenster (dafür mit Wandbild) versus mit Fenster. Beide Chöre sind mit einer Krypta versehen, aber diese spielt beim Ostchor eine „herausragendere“ Rolle als beim Westchor.

Ostkrypta & Westkrypta

Unter dem Ostchor erstreckt sich eine dreischiffige Krypta. Sie ist der älteste erhaltene Teil des Bamberger Doms. Das Foto zeigt die Krypta mit Blick nach Osten. Im Vordergrund erkennt man einen Brunnen, aus dem Wasser für Taufen schöpft. In der Ostkrypta befinden sich mehrere Sarkophage, z. B. der Steinsarg des ersten Königs aus dem Geschlecht der Staufer: Konrad III.

Unter dem Westchor gibt es ebenfalls eine Krypta, die aber deutlich schlichter ist (siehe Foto unten). In ihr haben sich Teile des alten Doms erhalten. Nach dessen Brand 1185 füllte man die Krypta mit Bauschutt auf. Erst 1996 gestaltete man die Westkrypta neu, sie dient nun als Grabstätte der Bischöfe.

2018 Bamberger Dom Ostkrypta
Bamberger Dom, Krypta unter dem Westchor

Der Bamberger Dom ist eine der relativ seltenen Doppelchoranlagen (ein Chor ist der Raum, wo der Hauptaltar steht). Einige Kirchen des UNESCO-Welterbes in Deutschland haben ebenfalls zwei Chöre:

Sehenswürdigkeiten im Bamberger Dom

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Bamberger Doms zählen der Bamberger Reiter, das Papstgrab für Clemens II., das Grabmal von Kaiser Heinrich und Kaiserin Kunigunde.

Bamberger Reiter
Bamberger Reiter, farbliche Rekonstruktion

Bamberger Reiter

Betritt man den Bamberger Dom durch das Fürstenportal, fällt der Blick auf den Bamberger Reiter. Die Steinskulptur entstand vor der Weihe 1237. Unbekannt ist, wen die Figur darstellen soll.

Ursprünglich waren Sockel, Pferd und Reiter bemalt. Die Abbildung rechts zeigt eine vereinfachte Rekonstruktion der Farbigkeit (das Pferd war dunkel gescheckt).

Der Bamberger Reiter ziert Briefmarken, wurde politisch vereinnahmt und dient als Vorlage für den Preis der Bamberger Kurzfilmtage: Die Trophäe, ein Entwurf von Adelbert Heil, besteht nicht aus Stein, sondern aus goldüberzogener Schokolade.

Papstgrab im Bamberger 512px-Bambergerdom_25

Papstgrab

Im westlichen Peterschor, hinter dem Bischofssitz (1899, Leonhard Romeis), hat sich das einzige Papstgrab nördlich der Alpen erhalten. Die Deckplatte stammt aus dem 17., die Seitenplatten aus dem 13. Jahrhundert. Die sechs Trommeln mit Plinthen trugen einen Baldachin. Papst Clemens II. wurde 1005 als Suitger von Morsleben und Hornburg geboren. Er machte schnell Karriere und fand früh den Tod: 1040 wurde er Bischof von Bamberg, am 24.12.1046 Papst. Nach zehn Monaten Pontifikat starb Suitger. 

Bamberger Dom - Kaisergrab Heinrich Kunigunde

Kaisergrab

Im Mittelschiff, zwischen den Treppen zum Georgenchor im Osten, befindet sich das Grabmal Kaiser Heinrichs II. und der Kaiserin Kunigunde. Die marmorne Deckplatte schuf Tilman Riemenschneider (1460–1531); die Seitenreliefs stammen aus seiner Werkstatt. Die Arbeiten an dem Kaisergrab dauerten von 1499 bis 1513.

Außerdem gibt es mehrere Bischofsgrabmale, u. a. in der Krypta unter dem Georgenchor, im Langhaus oder im Georgen- und im Peterschor.

Riemenschneider altar

Riemenschneider-Altar

Ein Werk aus der Riemenschneider-Werkstatt ist der sogenannte „Riemenschneider-Altar“ im nördlichen Seitenschiff. Es handelt sich dabei gar nicht um einen Altar, sondern um Figuren, die man 1926 in einem Gehäuse zusammenstellte. 

Auch das Leben Riemenschneiders verlief nicht nur in ruhigen Bahnen. Während der Bauernkriege wurde Riemenschneider – wie allen anderen Ratsherren der Stadt Würzburg – gefoltert. Er geriet in Vergessenheit, erst 1882 entdeckte man den Grabstein mit seinem Namen.

Weitere Altäre sind u. a. der Georgenchoraltar (1836/37), der Kirchgattendorfer Altar (um 1520, nördliches Seitenschiff) und der Mühlhausener Altar (Ende 15. Jahrhundert, nördliches Querhaus). 

Bamberger Dom außen

Nach dem Rundgang im Inneren des Bamberger Doms bietet es sich an, einen kurzen Spaziergang um den Dom zu unternehmen. Direkt südöstlich des Doms, neben dem Domkranz, befindet sich das Diözesanmuseum Bamberg.

Bamberg Diözesanmuseum

Diözesanmuseum Bamberg

Das Museum ist im Domkapitelhaus untergebracht. Das barocke Gebäude wurde 1731–33 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut.

Zu den wertvollen Ausstattungsstücken zählt u. a. das Gunthertuch. Als Bischof Gunther von Bamberg auf der Rückreise von Jerusalem im Jahr 1065 verstarb, hüllte man den Leichnam in ein kostbares Seidentuch (218 cm x 211 cm) und transportierte Gunther nach Bamberg. Das Tuch entdeckte man erst 1830, als man sein Grab öffnete.

Der Sternenmantel Heinrichs II. ist ein Ostergeschenk an Kaiser Heinrich II. Der süditalienische Adelige Meles von Bari überreichte den Mantel zu Ostern 1020 in Bamberg. Kurz darauf starb Meles.

Webseite: http://www.dioezesanmuseum-bamberg.de/

Gunthertuch (Diözesanmuseum Bamberg)
Sternenmantel Heinrich II. Diözesanmuseum Bamberg

Portale des Bamberger Doms am Domplatz

Vom Domplatz führen zwei Portale zum Dom: das Fürstenportal und weiter westlich die Veitspforte. Das Fürstenportal ist nur zu besonderen Anlässen geöffnet, die Veitspforte nur während der Gottesdienste.

Fürstenportal

Bamberg Dom Fürstenportal 3087

Das Fürstenportal (Nordseite) ist ein rundbogiges Stufenportal mit Figuren und Tympanon. Je ein Apostel steht auf den Schultern eines Propheten. Das Tympanon zeigt das Jüngste Gericht: Jesus als Weltenrichter, zu seiner Rechten freuen sich die Frommen auf das Paradies, zu seiner Linken die jammervollen Gesichter derer, die der Teufel holt. Vor dem Portal stehen auf zwei Säulen zwei Frauenfiguren: Synagoga mit der Augenbinde und Ecclesia; Judentum und Christentum repräsentierend.

Veitspforte

Dom Tür Veitsportal 4051521

Die Veitspforte ist kein Rund-, sondern ein Spitzbogenportal. Sie führt in das nördliche Querhaus, wo sich der Sankt-Veits-Altar befand (nicht zu verwechseln mit dem Veit-Stoß-Altar).

Türme des Bamberger Doms

Beim Bamberger Dom unterscheiden sich die West- von den Osttürmen. Die Westtürme haben zum Vorbild die Türme der Kathedrale von Laon in Frankreich (erbaut 1155–1235). Sie waren auch für den Naumburger Dom (UNESCO-Welterbe) Vorbild bei der Gestaltung der Westtürme:

  • Links der Nordostturm der Kathedrale von Laon. Er hat einen achteckigen Grundriss mit vier vorgesetzten Eckttürmchen.
  • In der Mitte der Südwestturm des Bamberger Doms: Die Grundrissform ist ähnlich, aber der Aufbau vorsichtiger: In Laon ist das große Hauptturmfenster so hoch wie zwei Geschosse eines Ecktürmchen. In Bamberg ist das Hauptturmfenster hingegen genauso hoch wie ein Ecktürmchengeschoss. Drei solcher Geschosse setzte man übereinander.
  • In Naumburg (rechts) entschied man sich bei den Westtürmen ebenfalls für die sicherere Variante wie beim Bamberger Dom. Die Ecktürmchen erhalten aber noch einen Ziergiebelkranz mit eigenem Helmdach.
Nordostturm der Kathedrale von Laon. Laon Cathedral Northeast Tower
Südwestturm des Bamberger Doms (UNESCO-Welterbe)
Naumburg an der Saale, Dom, Naumburger Dom: Südwestturm
Kathedrale von Laon: Türme mit sechs von 16 Ochsen
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Von den Laon-Türmen schauen 16 steinerne Ochsen hinab (siehe Foto links). Auch beim Bamberger Dom kann man Tiere entdecken: Sie werden Domkühe genannt, ihnen fehlen allerdings die Hörner. Manche erkennen in ihnen daher Maulesel (siehe Foto rechts).

UNESCO-Welterbe in der Nähe des Bamberger Doms

Restaurants bei der Wieskirche (Steingaden)

Restaurants bei der Wieskirche

Wieskirche in front of the Alps

Restaurants bei der Wieskirche. Überblick

In der Nähe der Wieskirche gibt es zwei Restaurants:
Café – Gasthof Moser
Gasthof Schweiger
Außerdem kann man sich am Dorfplatz (vor dem Gasthof Moser) am Kiosk mit Essen und Getränken versorgen und Souvenirs kaufen.

Frisch gestärkt kann man sich dann aufmachen, das UNESCO-Weltkulturerbe Wieskirche zu besuchen. Oder man unternimmt eine Wanderung in der Umgebung.

Café - Gasthof Moser

Speisekarte:

  • Warme Speisen: ja (Küche: 11:30 – 17:00 Uhr)
    • vegetarisch: ja
  • Brotzeit (warum & kalt): ja
    • vegetarisch: ja
  • Kuchen & Kaffee: ja

Öffnungszeiten

  • Donnerstag – Dienstag: 09:00 – 19:00 Uhr,
  • Sonn- und Feiertage: bis 20:00 Uhr.
  • Mittwochs geschlossen.
  • Betriebsferien: 1 Woche ab Mitte Oktober; 4 Wochen ab Mitte Januar

Adresse

Gasthof Schweiger

Speisekarte (Link)

  • Warme Speisen: ja
    • vegetarisch: ja
  • Brotzeit (warum & kalt): ja
    • vegetarisch: ja
  • Kuchen & Kaffee: ja

Öffnungszeiten

  • Samstags – Donnerstags: 09:00 – 18:00 Uhr; bei Konzerten in der Wies geöffnet.
  • Freitags geschlossen.

Adresse

  • Inh. Christian Gschmeißner
    Wies 9
    86989 Steingaden
  • Tel: 08862 / 500
  • E-Mail: reservierung@gasthofschweiger.de
  • Webseite: https://gasthofschweiger.de/