Wieskirche bei Steingaden: UNESCO-Welterbe

Chor mit Hochaltar der Wieskirche, Gemeinde Steingaden Ortsteil Wies

Wieskirche – Überblick

Die Wieskirche bei Steingaden ist ein lichtdurchfluteter Innenraum mit kostbarer Ausstattung, filigranem Stuckwerk und farbenfroher Malerei. Erbaut zwischen 1745 und 1754, gilt die Wieskirche als Hauptwerk der Gebrüder Dominikus und Johann Baptist Zimmermann, die bedeutende Vertreter des süddeutschen Rokoko sind.

Die „Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies“ ist außerdem ein beliebtes Ziel für Pilger- und Besucher*Innen aus aller Welt.

Karte Wieskirche

Wieskirche

Weltkulturerbe Wieskirche bei Steingaden in front of the Alps

Die Wieskirche steht in einer dünn besiedelten Wald-, Wiesen- und Moorlandschaft im Alpenvorland – vor der Bergkulisse der Ammergauer Alpen. Nach Süden hin erheben sich der Schneidberg (1.012 m) und die Hohe Bleick (1.638 m). Das Foto zeigt rechts den Vorgängerbau der Wieskirche, die kleine Wieskapelle, die an einer Weggabelung steht.

Geschichte der Wieskirche

10 Daten zur Geschichte des UNESCO-Weltkulturerbes „Wallfahrtskirche auf der Wies (Wieskirche) in Steingaden“

1730 Anfertigung einer Statue des gegeißelten Heilands im Kloster Steingaden durch Magnus Straub und Lukas Schweiger.
1738 Familie Lory bringt die Statue auf den Hof „auf der Wies“, wo sie in der Schlafkammer als Andachtsbild dient.
14. Juni 1738 Tränenwunder: Maria Lory glaubt Tränen im Gesicht der Statue entdeckt zu haben.
seit 1738 Wallfahrt zur Statue.
1739 / 1740 Bau der Wieskapelle als Standort der Statue
1745–54 Bau der Wieskirche (Baumeister: Dominikus Zimmermann) in zwei Phasen: Chor (1745–1749), Kirchenschiff (1750–1754).
1756–57 Errichtung der Seitenaltäre (1756), Einbau der HörterichOrgel.
1803 Reichsdeputationshauptschluss: Kirchenbesitz wird verstaatlicht. Die Wieskirche soll auf Abbruch versteigert werden.
1983 Die UNESCO erklärt die „Wallfahrtskirche auf der Wies (Wieskirche) in Steingaden“ zum Weltkulturerbe.
1985–91 Restaurierung der Wieskirche.

Wieskirche: Gebäudeensemble

Wieskirche Ansicht (UNESCO-Weltkulturerbe in Bayern)

Von Norden hat man einen guten Blick auf das Gebäudeensemble: Im Osten (im Bild links) erhebt sich hinter einer türmchenbewehrten Mauer das dreistöckige Prälatenhaus. Der 36 m hohe Kirchturm ähnelt dem der Wallfahrtskirche Steinhausen, die Dominikus Zimmermann zuvor gebaut hat. An den Turm schmiegt sich der Chor. In das bauchige Kirchenschiff gelangt man durch das Nordportal im Vorhaus.

UNESCO-Weltkulturerbe Wieskirche Innenraum - panoramio retusche2

Wieskirche Innenraum

Der Innenraum hat eine elliptische Grundfläche. Vor der äußeren Raumschale stehen acht weiße Doppelpfeiler mit vergoldeten Kapitellen und mehrfach verkröpftem Attikagesims. Über jedem Doppelpfeiler prangt je eine Rocaille-Kartusche mit goldgelber Malerei. Dargestellt sind Allegorien der acht Seligpreisungen aus der Bergpredigt. Über den Kartuschen verraten Balustraden die Emporen, die vom Dachraum begehbar sind. 

Zwischen den östlichen Doppelfeilern ragen die Kanzel (links) und die Abt-Loge (rechts) hervor. Auftraggeber und Financier der Wieskirche war das Prämonstratenser-Kloster Steingaden.

Vier Kirchenväter

Ambrosius, Wieskirche 1.14
Hieronymus (Anton Sturm), Wieskirche 1.15
Augustinus (Anton Sturm), Wieskirche 1.16
Gregor der Große (Anton Sturm), Wieskirche 1.13

In der katholische Kirche werden vier große Kirchenväter verehrt; sie sind als überlebensgroße Holzfiguren zwischen den Doppelpfeilern in der Wieskirche dargestellt (von links nach rechts):

  • Ambrosius (339, Trier; 397, Mailand) mit Bischofsstab und Bienenkorb zu seinem linken Fuß;
  • Hieronymus (347–420) mit Schädel auf dem Buch und Kardinalstab, 
  • Augustinus (354–430) mit Bischofsstab und flammendem Herz unterhalb des Bartes,
  • Gregor der Große (540–604), mit Taube auf der Schulter und Papstkreuz.

Die Figuren der Kirchenväter schuf der Bildhauer Anton Sturm (1690–1757).

Wieskirche: Deckengemälde (Johann Baptist Zimmermann)

Deckenbild

Das Deckenbild ist das Werk von Johann Baptist Zimmermann (1680–1758). In der Mitte thront Jesus auf einem Regenbogen, er zeigt auf das Kreuz und die Wunde in seiner Rechten. Auf der Chorseite steht der Richterthron bereit, gegenüber ist die verschlossene Himmelspforte dargestellt.  (Für eine größere Darstellung auf das Bild klicken.) Das Gewölbe ist eine Holzkonstruktion, die am Dachstuhl befestigt ist. Vier Emporen im Gewölbe verbinden das Kirchenschiff mit dem Dachboden. 

Was man als Besucher*in nicht sieht: Die Wieskirche besitzt für den Brandfall eine ausgeklügelte Hochdruck-Wassernebelanlage. Im Brandfall drückt Stickstoff aus einer unterirdischen Technikzentrale Wasser mit einem Druck von 90 bar zur Löschanlage im Dachraum. Der Wassernebel soll den Brand löschen, ohne die wertvolle Malerei zu schädigen (Fotos der Anlage).

Chor und Chorumgang in der Wieskirche bei Steingaden

Chor

Rokoko-Architektur ist leichter und graziler als die wuchtige Barockarchitektur. Diese Leichtigkeit zeigt sich z. B. am Wandaufbau des Chors:

  • Im Erdgeschoss sind die Wände schlichte einfarbige Flächen. Sie stehen im Kontrast zum filigranen, dunklen Schmiedewerk in der unteren Hälfte den Wandöffnungen. 
  • Darüber erhebt sich die lichte Emporenzone mit den weiß-blau glänzenden Stuckmarmorsäulen. Sie sind durch niedrige Balustraden mit weißen Gitteraufsätzen verbunden.
  • Die Säulen tragen eine durchbrochene Hohlkehle, die zum Deckenbild überleitet.

Dieser dreiteilige Wandaufbau des Chors ist am Außenbau – in vereinfachter Form – ablesbar: Jedem Fenster dort ist eine Wandöffnung des Chors zugeordnet.

Wallfahrtskirche auf der Wies 14

Chorumgang

Um den Chor führt ein überwölbter Chorumgang. Die sechs Deckenfresken des Umgangs zeigen Wunder, die Jesus vollbrachte, z. B. die Heilung eines Gelähmten oder die Austreibung von Dämonen (siehe Foto). In dem Umgang sind auch einige Votivbilder ausgestellt, die die Pilger*innen gemalt haben.

Altar mit Figur (Gegeißelter Heiland) im Chor der Wieskirche bei Steingaden

Der Gegeißelte Heiland auf der Wies

Halbnackt, in Ketten und leidgebeugt steht er da: der Gegeißelte Heiland in der Wieskirche. Darüber pickt sich ein Pelikan für seine Jungen die Brust auf – ein Symbol für den sich aufopfernden Christus. Und darüber, in einer Nische, steht das Opferlamm auf einem Buch mit sieben Siegeln. Das Altarbild zeigt Jesus mit seiner Familie. Balthasar August Albrecht malte das Bild 1753–54. Der Hochaltar ist beidseitig von je drei rot-weißen Stuckmarmorsäulen umgeben.

Wieskirche: Blick auf die Orgelempore mit Hörterich-Orgel

Orgel & Geläut

Auf der Empore im Westen steht die Hörterich-Orgel aus dem Jahr 1757. Das Gehäuse und 475 Pfeifen (von ehemals 2892) sind original erhalten. Nach mehreren Veränderungen wurde die Orgel zuletzt 2010 renoviert. Es ist nun möglich, die Orgel annähernd so zu hören, wie sie in der Rokoko-Zeit erklang. Neben Gottesdiensten finden in der Wieskirche auch Konzerte statt.

Erhalten haben sich die vier in Augsburg gegossenen Glocken aus den Jahren 1750 bis 1753: St. Anna, Heilige Maria, Gegeißelter Heiland und Schmerzhafte Mutter Gottes. Sie läuten samstags um 15:00 Uhr sowie vor der Sonntagsmesse. 1964 kamen drei Glocken hinzu. Das Vollgeläut erklingt nur bei besonderen Anlässen, z. B. bei den Hochfesten (Siehe unten.). (Video mit Geläut)

Sehenswürdigkeiten bei der Wieskirche

Prälatenhaus Wieskirche (Wallfahrtsmuseum in der Wies), Steingaden - Wieskirche u Pfarramt v O, Mauer 01

Prälatenhaus

Das Prälatenhaus hinter der Wieskirche ist denkmalgeschützt, zählt aber nicht zum UNESCO-Weltkulturerbe. „Hier wohnt das Glück.“ ritzte Abt Mayer in eine der Fensterscheiben. Wo früher die glücklichen Pfarrer wohnten, befindet sich heute u. a. das Wallfahrtsmuseum.

Wallfahrtsmuseum in der Wies

Wallfahrtsmuseum in der Wies

In zwei Räumen im zweiten Obergeschoss sind Exponate zu 13 Themen ausgestellt. Gemeinsamer Nenner ist die Wallfahrt zum Gegeißelten Heiland auf der Wies. Ausgestellt sind z. B. mehrere Votivbilder, darunter auch das Votivbild, das Baumeister Dominikus Zimmermann malte. Man kann das Museum nur im Rahmen einer Führung besuchen. Webseite: https://www.wieskirche.de/de/museum.html

Steingaden - Wies Nr 9 v NO

Wohnhaus von Dominikus Zimmermann

Gegenüber der Wieskirche hat sich deren Baumeister, Dominikus Zimmermann, ein Wohnhaus errichtet. Am 16. November 1766 verstarb er dort. Heute befindet sich in dem Gebäude eines von zwei Restaurants bei der Wieskirche (Café – Gasthof Moser; Gasthof Schweiger). Bevor man den Rückweg nach Steingaden antritt, kann man sich dort stärken.

Von der Wieskirche nach Steingaden

Weg südlich der Wieskirche

Wies

Von der Wieskirche führt ein asphaltierter Weg nach Süden über die (eingezäunten) Wiesen. Foto: Ein Blick zurück zur Wieskirche. An einer Weggabelung geht es rechts westwärts zum Oberen Lindegger See, links (südwärts) führt der Weg zum Weiler Resle. 

Steingaden - Oberer Lindegger See 160809 - 01

Oberer Lindegger See

Der Weg führt am Nordufer des Oberen Lindegger Sees vorbei. Er ist rund 7 ha groß und nach dem Weiler Lindegg benannt, der westlich des Sees liegt. Fährt man am Nordufer westwärts, erreicht man eine Weggabelung: Links gehts nach Lindegg, der Rundweg führt aber rechts entlang. Über Hiebler kommt man – vorbei am Biberschwöller See (9,7 ha) und am Grabensee – zurück nach Steingaden. 

Blick auf Steingaden mit Welfenmünster

Kloster Steingaden

In Steingaden steht das ehemalige Prämonstratenserkloster mit dem Welfenmünster St. Johann Baptist (= Johannes der Täufer). Der Name Welfenmünster erinnert daran, dass Markgraf Welf VI. 1147 das Kloster gründete, bevor er König Konrad II. auf dem Zweiten Kreuzzug begleitete. Es sollte – neben Weingarten und Rottenbuch – als Grablege der Welfen dienen. (Kloster Rottenbuch steht nur rund 12 Kilometer nordöstlich der Wieskirche.) Auf dem Klosterfriedhof ruht Dominikus Zimmermann.

Welfenmünster St. Johann Baptist

Blick nach Westen im Innenraum der Stiftskirche Steingaden (Welfenmünster)

Die Stiftkirche St. Johann Baptist wurde 1176 geweiht. Sie wurde mehrfach verändert und beschädigt. Den Raumeindruck prägen die Rokokoaustattung (1740–50) mit Fresken des Augsburger Johann Georg Bergmüller (1688–1762). Die Stukaturen stammen von Franz Xaver Schmuzer (1713–75), ein bedeutender Vertreter der Wessobrunner Schule.

Warum ist die Wieskirche UNESCO-Weltkulturerbe?

Die UNESCO hat die Wieskirche zum Weltkulturerbe erklärt, weil zwei (von sechs) Weltkulturerbe-Kriterien erfüllt sind:

„Kriterium (i): Die in freier Natur errichtete Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies ist ein perfektes Meisterwerk der Rokoko-Kunst.

Kriterium (iii). Die Wallfahrtskirche auf der Wies ist ein außergewöhnliches Zeugnis kultureller und religiöser Traditionen.“

(Übersetzung durch das Auswärtige Amt. Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/blob/2355018/f29e3b8f5bbccfceb126593bc8df46e9/04-wallfahrtskirche-wies-data.pdf)

Weltkulturerbe Wieskirche: Informationen für Besucher*innen

Öffnungszeiten, Gottesdienste und Führungen

Monat Tag Uhrzeit
Sommerzeit täglich 08.00 – 20.00 Uhr
Winterzeit täglich 08.00 – 17.00 Uhr

Zu diesen Zeiten ist die Wieskirche geöffnet, aber nicht uneingeschränkt besuchbar.

Der Eintritt ist kostenlos.

  • Uneingeschränkte Besuchszeiten: 08:00-10:00 Uhr (Montag bis Samstag); 12:00-14:00 Uhr (Montag bis Freitag)
  • Keine Besichtigung (da Gottesdienst): 08:00-13:00 Uhr (Sonntag und kirchliche Feiertage); 10:00-12:00 Uhr (Mittwoch und Samstag); Dienstag: 10:00-11:00 Uhr.
  • Bedingte Besichtigung: sonstige Zeiträume.
    Eine Teilnahme an den Gottesdiensten ist möglich.
Uhrzeit Mon Die Mit Don Fre Sam Son
08.00 – 09.00 Be Be Be Be Be Be Gott
09.00 – 10.00 Be Be Be Be Be Be Gott
10.00 – 11.00 x x Gott x x Gott Gott
11.00 – 12.00 x x Gott x x Gott Gott
12.00 – 13.00 Be Be Be Be Be x Gott
13.00 – 14.00 Be Be Be Be Be x Be
14.00 – 15.00 x x x x x x Be
15.00 – 16.00 x x x x x x Be
16.00 – 17.00 x x x x x x x
+ im Sommer              
17.00 – 18.00 Be Be Be Be Gott    
18.00 – 19.00 Be Be Be Be Gott    
19.00 – 20.00         Gott    
  • Be: Touristischer Besuch der Wieskirche ist erlaubt.
  • Gott: Touristischer Besuch ist nicht erlaubt.
  • x: Touristischer Besuch ist erlaubt, falls keine Veranstaltungen stattfinden (Führung, Totenmesse etc.).

Informationen zu den Öffnungszeiten der Wieskirche unter: www.wieskirche.de/oeffnungszeiten.de.html.

pdf- Datei für Besuch: http://wieskirche.de/files/Dateien_Wies/DieWies/Oeffnungszeiten/oeffnzt.pdf

Führungen
Die Wallfahrtskuratie bietet – gegen eine Spende – Führungen durch die Wieskirche und das Wallfahrtsmuseum nach telefonischer (bei Gruppen zusätzlich schriftlicher) Anmeldung. Informationen zu den Führungen: www.wieskirche.de/fuehrungen-allgemein.de.html

Veranstaltungen in der Wieskirche

In der Wieskirche finden regelmäßig Veranstaltungen statt.

  • Gottesdienste (Siehe Gottesdienst & Besuchszeiten.),
  • Orgelmeditation (01. Mai – 31. Oktober; mittwochs, 11:45 – ca. 12:00 Uhr)
  • Hochfeste der Wieskirche:
    • Fest der Übertragung der Figur des Gegeißelten Christi (04. Mai): Prozession von der Wieskapelle mit anschließendem Gottesdienst. Am 04. Mai 1738 übertrug man die Figur auf die Wies. 
    • Fest der Tränen Christi (15., 16. Juni): Am 14. Juni 1738 ereignete sich das Tränenwunder.
    • Kirchweihfest der Wieskirche (01. September). Die Kirche wurde am 01. September 1754 geweiht.
    • Bruderschaftsfest (2. Sonntag im Oktober): Gottesdienst und Prozession.
  • Orgelkonzerte und sonstige Konzerte (Chor-, Kammerorchester): Musik und Wort (Liste der Termine)
  • Wallfahrten (Liste der Wallfahrtstermine)

Der Besuch der Gottesdienste ist kostenlos; eine Spende wird gerne gesehen. Für die Konzerte kann man Tickets erwerben. (Video: Konzert in Wieskirche)

Die Akustik von Barock- und Rokokokirchen unterscheidet sich von der romanischer oder gotischer Kirchen: Die große Oberfläche der zahlreichen Statuen und Stuckornamente sowie das hölzerne Gewölbe schlucken den Schall. Ein Ton hallt nicht so lange nach. Man versteht dann jedes Wort von der Kanzel, die Musik kann etwas trocken wirken.

Kontakt

Adresse Kath. Wallfahrtskuratiestiftung St. Josef – Wies
Wies 12
86989 Steingaden
E-Mail
Telefon 08862 93 2 93-0
Fax 08862 93 2 93-10

Anfahrt Wieskirche

Die Wieskirche befindet sich etwa in der Mitte eines Dreiecks, dessen Ecken drei Orte bilden: die Stadt Füssen im Südwesten, Oberammergau mit Oberau im Südosten sowie Peiting mit Schongau im Norden. Diese drei Orte dienen im Folgenden als Ausgangspunkt.

Navi-Eingabe (Parkplatz): Wies 7, 86989 Steingaden.

Man kann bei der Wieskirche parken. Der Parkplatz ist allerdings kostenpflichtig. Er liegt rund 200 m entfernt von der Wieskirche.

Anfahrt von Füssen:

  • Auf der A 7 bis Füssen.
  • Bei der Abfahrt Füssen auf die B 310 fahren. Dieser Richtung Osten bis zum Ende folgen.
  • Rechts Richtung Süden auf die Augsburger Straße (= B 16) abbiegen.
  • In Füssen endet die Augsburger Straße. Der B16 folgen. Sie biegt links nach Osten in die Sebastianstraße.
  • Nach Überquerung des Lech geht die B 16 in die B 17 über. Sie führt nach Nordosten bis Steingaden.
  • In Steingaden rechts nach Osten in die Ammergauer Straße (= St 2059) biegen. 
  • Kurz vor Kohlhofen rechts Richtung Süden in die St 2559 biegen und bis zum Parkplatz in Wies fahren.

Anfahrt von Oberau /Oberammergau:

  • Auf der A 95, die in die B 2 übergeht, bis Oberau.
  • Bei Oberau auf die B 23.
  • Nach der Echelsbacher Brücke, die die Ammer überquert, links Richtung Westen in die Steingadener Straße (= St 2059) biegen.
  • Kurz nach Kohlhofen links Richtung Süden in die St 2559 biegen und bis zum Parkplatz in Wies fahren.

Anfahrt von Landsberg am Lech oder Peiting:

  • Auf der A 96 bis Landsberg am Lech.
  • Bei der Abfahrt Landsberg-West nach Süden auf die B 17 wechseln.
  • Auf der B 17 an Peiting vorbei Richtung Süden fahren.
  • In Steingaden rechts nach Osten in die Ammergauer Straße (= St 2059) biegen. 
  • Kurz vor Kohlhofen rechts Richtung Süden in die St 2559 biegen und bis zum Parkplatz in Wies fahren.

Wer mit Bus und Bahn zur Wieskirche will, braucht Zeit. Vom Hauptbahnhof München dauert es mit der schnellsten Verbindung (Regionalbahn und Bus) rund zwei Stunden bis zur Wieskirche.

Anfahrt vom Bahnhof Füssen:

  • Vom Bahnhof Füssen bis Endhaltestelle Wieskirche (Buslinie 73, Richtung Wieskirche, Steingaden).

Anfahrt vom Bahnhof Schongau (bei Peiting):

  • Vom Bahnhof Schongau mit dem Bus 9822 (Richtung Echelsbacher Brücke, Rottenbuch) bis zur Endhaltestelle. 
  • Von Echelsbacher Brücke, Rottenbuch mit dem Bus 73 (Richtung Bahnhof, Füssen) bis zur Haltestelle Wieskirche, Steingaden.

Anfahrt vom Bahnhof Oberau

  • Mit dem Bus 9606 (Richtung: Bahnhof, Füssen) bis Haltestelle Wieskirche.

oder

  • Mit dem Bus 9606 (Richtung Echelsbacher Brücke, Rottenbuch) bis zur Endhaltestelle. 
  • Von Echelsbacher Brücke, Rottenbuch mit dem Bus 73 (Richtung Bahnhof, Füssen) bis zur Haltestelle Wieskirche, Steingaden.
  •  

Zielbahnhof: Bahnhof Peiting Nord. Bahnlinie: BRB86505.
Von dort weiter per Rad (Routenlänge ca. 18,5 km):
1. Vom Bahnsteig zur Münchener Straße, links in die Münchener Straße abbiegen.
2. Dem Straßenverlauf (Münchener Straße, Füssener Straße, B 17) ca 14,7 km nach Süden bis Steingaden folgen.
3. In Steingaden nach Überquerung des Aubachs links nach Osten in die Ammergauer Straße abbiegen.
4. Dem Straßenverlauf (Ammergauer Straße, St 2009) ca. 2,6 km bergauf nach Osten folgen.
Rechts nach Süden in die St 2559 abbiegen. Der St 2559 ca. 2,7 km nach Süden bis zur Wieskirche folgen.

Literatur zur Wieskirche

  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Wies: Geschichte und Restaurierung. Arbeitshefte des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Nr. 55. München, Lipp Verlag 1992. 568 Seiten, ISBN-13: 978-3-8749-0518-3
  • Engels, Hans / Tilch, Axel: Dominikus Zimmermann. Lichtgestalt des Rokoko. Deutscher Kunstverlag, Berlin, München 2017. 88 Seiten, ISBN-13: 978-3-4220-7370-8
  • Fellner, Gottfried (Hrsg.): Die Wieskirche – Wallfahrt zum gegeißelten Heiland. Verlagsgruppe Schnell & Steiner, Regensburg 2016. 128 Seiten, ISBN-13: 978-3-7954-3059-7
  • Finkenstaedt, Thomas; Finkenstaedt, Helene: Die Wieswallfahrt. Ursprung und Ausstrahlung der Wallfahrt zum Gegeißelten Heiland. F. Pustet, Regensburg 1981. 187 Seiten, ISBN: 3-7917-0717-5
  • Kirchmeir, Georg; Hasenmüller, Margret: Die Wies. Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland. Verlag Wilhelm Kienberger, Lechbruck [ohne Jahresangabe]

UNESCO-Welterbe in der Nähe der Wieskirche

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