Wieskirche

Wissenswertes zur Wies bei Steingaden

Steingaden, Wieskirche-HB-1

Die Wieskirche ist ein lichtdurchfluteter Innenraum mit kostbarer Ausstattung, filigranem Stuckwerk und farbenfroher Malerei. Sie steht in einer dünn besiedelten Wald-, Wiesen- und Moorlandschaft im Alpenvorland – vor der Bergkulisse der Ammergauer Alpen. Nach Süden hin erheben sich der Schneidberg (1012 m NN) und die Hohe Bleick (1638 m NN).

Die „Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies“, so der vollständige Name, ist ein beliebtes Ziel für Pilger- und Besucher*Innen aus aller Welt. Erbaut zwischen 1745 und 1754, gilt die Wieskirche als Hauptwerk der Gebrüder Dominikus und Johann Baptist Zimmermann, die bedeutende Vertreter des süddeutschen Rokoko sind. 1983 hat die UNESCO die Wieskirche zum Weltkulturerbe erklärt: 

  • „Die Wieskirche, eine Wallfahrtskirche in offener Landschaft, ist ein vollendetes Meisterwerk des Rokoko.“
  • „Die Wieskirche ist ein außergewöhnliches Zeugnis der kulturellen und religiösen Traditionen.“ (www.whc.unesco.org/en/list/271).

10 Daten zur Geschichte des UNESCO-Weltkulturerbes „Wallfahrtskirche auf der Wies (Wieskirche) in Steingaden“

1730Anfertigung einer Statue des gegeißelten Heilands im Kloster Steingaden durch Magnus Straub und Lukas Schweiger.
1738Familie Lory bringt die Statue auf den Hof „auf der Wies“, wo sie in der Schlafkammer als Andachtsbild dient.
14. Juni 1738Tränenwunder: Maria Lory glaubt Tränen im Gesicht der Statue entdeckt zu haben.
seit 1738Wallfahrt zur Statue.
1739 / 1740Bau der Wieskapelle als Standort der Statue
1745-1754Bau der Wieskirche (Baumeister: Dominikus Zimmermann) in zwei Phasen: Chor (1745-1749), Kirchenschiff (1750-1754).
1756-1757Errichtung der Seitenaltäre (1756), Einbau der HörterichOrgel.
1803Reichsdeputationshauptschluss: Kirchenbesitz wird verstaatlicht. Die Wieskirche soll auf Abbruch versteigert werden.
1983Die UNESCO erklärt die „Wallfahrtskirche auf der Wies (Wieskirche) in Steingaden“ zum Weltkulturerbe.
1985-91Restaurierung der Wieskirche.
AdresseKath. Wallfahrtskuratiestiftung St. Josef – Wies
 Wies 12
 86989 Steingaden
E-Mail
Telefon08862 93 2 93-0
Fax08862 93 2 93-10
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Wieskirche

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Wieskirche: 47.681021, 10.900540

Anfahrt & Lage

Wieskirche in front of the Alps

Die Wieskirche befindet sich etwa in der Mitte eines Dreiecks, dessen Ecken drei Orte bilden: die Stadt Füssen im Südwesten, Oberammergau mit Oberau im Südosten sowie Peiting mit Schongau im Norden. Diese drei Orte dienen im Folgenden als Ausgangspunkt.

Navi-Eingabe (Parkplatz): Wies 7, 86989 Steingaden.

Man kann bei der Wieskirche parken. Der Parkplatz ist allerdings kostenpflichtig. Er liegt rund 200 m entfernt von der Wieskirche.

Anfahrt von Füssen:

  • Auf der A 7 bis Füssen.
  • Bei der Abfahrt Füssen auf die B 310 fahren. Dieser Richtung Osten bis zum Ende folgen.
  • Rechts Richtung Süden auf die Augsburger Straße (= B 16) abbiegen.
  • In Füssen endet die Augsburger Straße. Der B16 folgen. Sie biegt links nach Osten in die Sebastianstraße.
  • Nach Überquerung des Lech geht die B 16 in die B 17 über. Sie führt nach Nordosten bis Steingaden.
  • In Steingaden rechts nach Osten in die Ammergauer Straße (= St 2059) biegen. 
  • Kurz vor Kohlhofen rechts Richtung Süden in die St 2559 biegen und bis zum Parkplatz in Wies fahren.

Anfahrt von Oberau /Oberammergau:

  • Auf der A 95, die in die B 2 übergeht, bis Oberau.
  • Bei Oberau auf die B 23.
  • Nach der Echelsbacher Brücke, die die Ammer überquert, links Richtung Westen in die Steingadener Straße (= St 2059) biegen.
  • Kurz nach Kohlhofen links Richtung Süden in die St 2559 biegen und bis zum Parkplatz in Wies fahren.

Anfahrt von Landsberg am Lech oder Peiting:

  • Auf der A 96 bis Landsberg am Lech.
  • Bei der Abfahrt Landsberg-West nach Süden auf die B 17 wechseln.
  • Auf der B 17 an Peiting vorbei Richtung Süden fahren.
  • In Steingaden rechts nach Osten in die Ammergauer Straße (= St 2059) biegen. 
  • Kurz vor Kohlhofen rechts Richtung Süden in die St 2559 biegen und bis zum Parkplatz in Wies fahren.

Wer mit Bus und Bahn zur Wieskirche will, braucht Zeit. Vom Hauptbahnhof München dauert es mit der schnellsten Verbindung (Regionalbahn und Bus) rund zwei Stunden bis zur Wieskirche.

Anfahrt vom Bahnhof Füssen:

  • Vom Bahnhof Füssen bis Endhaltestelle Wieskirche (Buslinie 73, Richtung Wieskirche, Steingaden).

Anfahrt vom Bahnhof Schongau (bei Peiting):

  • Vom Bahnhof Schongau mit dem Bus 9822 (Richtung Echelsbacher Brücke, Rottenbuch) bis zur Endhaltestelle. 
  • Von Echelsbacher Brücke, Rottenbuch mit dem Bus 73 (Richtung Bahnhof, Füssen) bis zur Haltestelle Wieskirche, Steingaden.

Anfahrt vom Bahnhof Oberau

  • Mit dem Bus 9606 (Richtung: Bahnhof, Füssen) bis Haltestelle Wieskirche.

oder

  • Mit dem Bus 9606 (Richtung Echelsbacher Brücke, Rottenbuch) bis zur Endhaltestelle. 
  • Von Echelsbacher Brücke, Rottenbuch mit dem Bus 73 (Richtung Bahnhof, Füssen) bis zur Haltestelle Wieskirche, Steingaden.
  •  

Zielbahnhof: Bahnhof Peiting Nord. Bahnlinie: BRB86505.
Von dort weiter per Rad (Routenlänge ca. 18,5 km):
1. Vom Bahnsteig zur Münchener Straße, links in die Münchener Straße abbiegen.
2. Dem Straßenverlauf (Münchener Straße, Füssener Straße, B 17) ca 14,7 km nach Süden bis Steingaden folgen.
3. In Steingaden nach Überquerung des Aubachs links nach Osten in die Ammergauer Straße abbiegen.
4. Dem Straßenverlauf (Ammergauer Straße, St 2009) ca. 2,6 km bergauf nach Osten folgen.
Rechts nach Süden in die St 2559 abbiegen. Der St 2559 ca. 2,7 km nach Süden bis zur Wieskirche folgen.

Das Gebäudeensemble

Von Norden hat man einen guten Blick auf das Gebäudeensemble: Im Osten (im Bild links) erhebt sich hinter einer türmchenbewehrten Mauer das dreistöckige Prälatenhaus. „Hier wohnt das Glück.“ ritzte Abt Mayer in eine der Fensterscheiben. Wo früher die glücklichen Pfarrer wohnten, befindet sich heute u. a. das Wallfahrtsmuseum. Das Gebäude ist denkmalgeschützt, zählt aber nicht zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der 36 m hohe Kirchturm ähnelt dem der Wallfahrtskirche Steinhausen, die Dominikus Zimmermann zuvor gebaut hat. An den Turm schmiegt sich der Chor. In das bauchige Kirchenschiff gelangt man durch das Nordportal im Vorhaus.

Wieskirche Ansicht

Das Äußere der Wieskirche ist nicht unumstritten. Manche sagen, dass die Wieskirche von außen doch recht schlicht sei…, vor allem, wenn man sie mit einem anderen Werk Zimmermanns vergleicht, der angeblich schönsten Dorfkirche der Welt in Steinhausen. Auch um die Bäume gibt es Diskussionen: Solle man sie stehen lassen? Oder fällen, um die Sicht auf die Wieskirche freizugeben?

MonatTagUhrzeit
Sommerzeittäglich08.00 – 20.00 Uhr
Winterzeittäglich08.00 – 17.00 Uhr

Zu diesen Zeiten ist die Kirche geöffnet, aber nicht uneingeschränkt besuchbar.

Der Eintritt ist kostenlos.

  • Uneingeschränkte Besuchszeiten: 08:00-10:00 Uhr (Montag bis Samstag); 12:00-14:00 Uhr (Montag bis Freitag)
  • Keine Besichtigung (da Gottesdienst): 08:00-13:00 Uhr (Sonntag und kirchliche Feiertage); 10:00-12:00 Uhr (Mittwoch und Samstag); Dienstag: 10:00-11:00 Uhr.
  • Bedingte Besichtigung: sonstige Zeiträume.
    Eine Teilnahme an den Gottesdiensten ist möglich.
UhrzeitMonDieMitDonFreSamSon
08.00 – 09.00BeBeBeBeBeBeGott
09.00 – 10.00BeBeBeBeBeBeGott
10.00 – 11.00xxGottxxGottGott
11.00 – 12.00xxGottxxGottGott
12.00 – 13.00BeBeBeBeBexGott
13.00 – 14.00BeBeBeBeBexBe
14.00 – 15.00xxxxxxBe
15.00 – 16.00xxxxxxBe
16.00 – 17.00xxxxxxx
+ im Sommer       
17.00 – 18.00BeBeBeBeGott  
18.00 – 19.00BeBeBeBeGott  
19.00 – 20.00    Gott  
  • Be: Touristischer Besuch ist erlaubt.
  • Gott: Touristischer Besuch ist nicht erlaubt.
  • x: Touristischer Besuch ist erlaubt, falls keine Veranstaltungen stattfinden (Führung, Totenmesse etc.).

Informationen zu den Öffnungszeiten unter: www.wieskirche.de/oeffnungszeiten.de.html.

pdf- Datei für Besuch: http://wieskirche.de/files/Dateien_Wies/DieWies/Oeffnungszeiten/oeffnzt.pdf

Führungen
Die Wallfahrtskuratie bietet – gegen eine Spende – Führungen durch die Kirche und das Wallfahrtsmuseum nach telefonischer (bei Gruppen zusätzlich schriftlicher) Anmeldung. Informationen zu den Führungen: www.wieskirche.de/fuehrungen-allgemein.de.html

Innenraum

Ein Haupt- und zwei Nebenportale führen in einen schlichten Vorraum. Durch ein zweiflügeliges Tor gelangt man in das große, lichtdurchflutete Kirchenschiff – mit Blick auf den prächtigen Hochaltar im Chor.

Wieskirche 003

Das Schiff hat eine elliptische Grundfläche. Vor der äußeren Raumschale stehen acht weiße Doppelpfeiler mit vergoldeten Kapitellen und mehrfach verkröpftem Attikagesims. Über jedem Doppelpfeiler prangt je eine Rocaille-Kartusche mit goldgelber Malerei. Dargestellt sind Allegorien der acht Seligpreisungen aus der Bergpredigt. Das Schiff öffnet sich nach Westen zur Orgel-Empore, nach Osten zum Chor.

Kanzel und Abt-Loge

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Wieskirche 1.6

In das Schiff ragen die Kanzel (links) und die Abt-Loge (rechts). Auftraggeber und Financier der Wieskirche war das Prämonstratenser-Kloster Steingaden.

Deckenbild

Wieskirche 1.12

Das Deckenbild ist das Werk von Johann Baptist Zimmermann (1680 – 1758). In der Mitte thront Jesus auf einem Regenbogen, er zeigt auf das Kreuz und die Wunde in seiner Rechten. Auf der Chorseite steht der Richterthron bereit, gegenüber die verschlossene Himmelspforte. Das hölzerne Gewölbe ist am Dachstuhl befestigt. Vier Emporen im Gewölbe verbinden das Kirchenschiff mit dem Dachboden.

Chor und Chorumgang

Wieskirche 1.9

Der Wandaufbau des rechteckigen Chors ist dreizonig. Im Erdgeschoss sind die Wandöffnungen zum Chorumgang in der unteren Hälfte vergittert – mit dunklem Schmiedwerk. Darüber erhebt sich die lichte Emporenzone mit den weiß-blau glänzenden Stuckmarmorsäulen. Sie sind durch niedrige Balustraden mit weißen Gitteraufsätzen verbunden. Die Säulen tragen eine durchbrochene Hohlkehle, die zum Deckenbild überleitet. Dieser dreiteilige Wandaufbau des Chors ist am Außenbau – in vereinfachter Form – ablesbar: Jedem Fenster dort ist eine Wandöffnung des Chors zugeordnet.

Um den Chor führt ein überwölbter Chorumgang. Die sechs Deckenfresken des Umgangs zeigen Wunder, die Jesus vollbrachte, z. B. die Heilung eines Gelähmten. In dem Umgang sind auch einige Votivbilder ausgestellt, die die Pilger*Innen gemalt haben.

Altar

Wieskirche 006

Halbnackt, in Ketten und leidgebeugt steht er da: der Gegeißelte Heiland in der Wieskirche. Darüber pickt sich ein Pelikan für seine Jungen die Brust auf – ein Symbol für den sich aufopfernden Christus. Und darüber, in einer Nische, steht das Opferlamm auf einem Buch mit sieben Siegeln. Das Altarbild, es zeigt Jesus mit seiner Familie, hat Balthasar August Albrecht 1753-1754 gemalt. Der Hochaltar ist beidseitig von je drei rot-weißen Stuckmarmorsäulen umgeben.

Orgelempore

Wieskirche 1.20

Auf der Empore im Westen steht die Hörterich-Orgel aus dem Jahr 1757. Das Gehäuse und 475 Pfeifen (von ehemals 2892) sind original erhalten. Nach mehreren Veränderungen wurde die Orgel zuletzt 2010 renoviert. Es ist nun möglich, die Orgel annähernd so zu hören, wie sie in der Rokoko-Zeit erklang. Neben Gottesdiensten finden in der Wieskirche auch Konzerte statt.

Die Glocken der Wieskirche

Erhalten haben sich die vier in Augsburg gegossenen Glocken aus den Jahren 1750 bis 1753: St. Anna, Heilige Maria, Gegeißelter Heiland und Schmerzhafte Mutter Gottes. Sie läuten samstags um 15:00 Uhr sowie vor der Sonntagsmesse. 1964 kamen drei Glocken hinzu. Das Vollgeläut erklingt nur bei besonderen Anlässen, z. B. bei den Hochfesten (Siehe unten.).

Veranstaltungen in der Wieskirche

In der Wieskirche finden regelmäßig Veranstaltungen statt.

  • Gottesdienste (Siehe Gottesdienst & Besuchszeiten.),
  • Orgelmeditation (01. Mai – 31. Oktober; mittwochs, 11:45 – ca. 12:00 Uhr)
  • Hochfeste der Wieskirche:
    • Fest der Übertragung der Figur des Gegeißelten Christi (04. Mai): Prozession von der Wieskapelle mit anschließendem Gottesdienst. Am 04. Mai 1738 übertrug man die Figur auf die Wies. 
    • Fest der Tränen Christi (15., 16. Juni): Am 14. Juni 1738 ereignete sich das Tränenwunder.
    • Kirchweihfest der Wieskirche (01. September). Die Kirche wurde am 01. Spemteber 1754 geweiht.
    • Bruderschaftsfest (2. Sonntag im Oktober): Gottesdienst und Prozession.
  • Orgelkonzerte und sonstige Konzerte (Chor-, Kammerorchester): Musik und Wort (Liste der Termine)
  • Wallfahrten (Liste der Wallfahrtstermine)

Der Besuch der Gottesdienste ist kostenlos; eine Spende wird gerne gesehen. Für die Konzerte kann man Tickets erwerben.

Die Akustik von Barock- und Rokokokirchen unterscheidet sich von der romanischer oder gotischer Kirchen: Die große Oberfläche der zahlreichen Statuen und Stuckornamente sowie das hölzerne Gewölbe schlucken den Schall. Ein Ton hallt nicht so lange nach. Man versteht dann jedes Wort von der Kanzel, die Musik kann etwas trocken wirken.

Gebäude in der Umgebung

Wallfahrtsmuseum

Steingaden - Wieskirche u Pfarramt v O, Mauer 01

Östlich der Wieskirche steht das Pfarrhaus. Dort befinden sich u. a. das Wallfahrtsmuseum und Unterkünfte für Pilger*Innen. Das Museum ist nur im Rahmen einer Museumsführung zugänglich. Eine Anmeldung des Besuchs ist erforderlich.

Wieskapelle

Steingaden - Wieskirche, Kapelle v N, Winter

An der Weggabelung vor der Wieskirche steht die Wieskapelle. Sie ist der Vorgängerbau und wurde 1739 oder 1740 errichtet. Nach kurzer Zeit erwies sie sich als zu klein für die Pilgerschar. 1745 bis 1750 baute man eine größere Kapelle: den Chor der Wieskirche. Der Pilgerstrom riss nicht ab und deshalb erweiterte man den Chor um das Kirchenschiff.

Das Wohnhaus des Baumeisters

Steingaden - Wies Nr 9 v NO

Biegt man an der Wieskapelle links ab, passiert man rechts ein altes Haus. Der Architekt der Wieskirche, Dominikus Zimmermann (1685 – 1766), ließ es 1751 erbauen und wohnte darin bis zu seinem Tod. Sein Sohn, Franz Dominikus, betrieb dort eine Wirtschaft. Heute kümmert sich der Gasthof Schweiger um das leibliche Wohl der Gäste.

Gastronomie (Restaurant, Gasthof etc.)

In der Nähe der Wieskirche gibt es zwei Restaurants:
Café – Gasthof Moser
Gasthof Schweiger
Außerdem kann man sich am Dorfplatz (vor dem Gasthof Moser) am Kiosk mit Essen und Getränken versorgen und Souvenirs kaufen.

Café - Gasthof Moser

Speisekarte (pdf):

  • Warme Speisen: ja (Küche: 11:30 – 17:00 Uhr)
    • vegetarisch: ja
  • Brotzeit (warum & kalt): ja (Brotzeit nicht zwischen 11:00 und 14:00 Uhr)
    • vegetarisch: ja
  • Kuchen & Kaffee: ja

Öffnungszeiten

  • Montag – Dienstag, Donnerstag – Samstag: 09:00 – 19:00 Uhr,
  • Sonn- und Feiertage: bis 20:00 Uhr.
  • Mittwochs geschlossen.
  • Betriebsferien: 1 Woche ab Mitte Oktober; 4 Wochen ab Mitte Januar

Adresse

  • Wies 1, 86989 Steingaden
  • Telefon: 0 88 62 / 5 03
  • Fax: 0 88 62 / 91 18 02
  • E-Mail: info@gasthof-moser.de 
  • Webseite: http://www.gasthof-moser.de/

Gasthof Schweiger

Speisekarte (Link)

  • Warme Speisen: ja
    • vegetarisch: ja
  • Brotzeit (warum & kalt): ja
    • vegetarisch: ja
  • Kuchen & Kaffee: ja

Öffnungszeiten

  • Samstags – Freitags: 09:00 – 18:00 Uhr; bei Konzerten in der Wies geöffnet.
  • Freitags geschlossen.

Adresse

Weitere Werke der Gebrüder Zimmermann

Die Brüder Dominikus und Johann Baptist Zimmermann erhielten ihre künstlerische Ausbildung an der Benediktinerabtei Wessobrunn (sog. “Wessobrunner Schule”). Sie haben noch weitere Kirchen errichtet bzw. ausgemalt:

  • Klosterkirche Maria Medingen (Bau: 1717-1719; Malereien: 1719-1722): Erstlingswerk
  • Wallfahrtskirche Steinhausen (Bau: 1728-1729, Malereien: 1731-1733): angeblich die „schönste Dorfkirche der Welt“ (Siehe Fotos.).
  • Amalienburg im Schlosspark Nymphenburg (1734-1739, Architekt: François Cuvilliés): Stuck und Malereien von Johann Baptist.

Weltkulturerbe des Rokoko

  • Würzburger Residenz (1719-1781), Barockschloss mit Räumen im Rokoko-Stil (Weißer Saal).
  • Schlösser Augustusburg (1725-1746) und Falkenlust (1729-1740) bei Brühl, erbaut für die Kölner Erzbischöfe.
  • Schloss und Park von Sanssouci bei Potsdam (1745-1747) wurden für Friedrich II. von Preußen errichtet. Dieses Hautwerk des friderizianischen Rokoko ist Teil des Weltkulturerbes „Schlösser und Gärten von Potsdam und Berlin„.
  • Schloss Mosigkau (1752-1757) im Gartenreich Dessau-Wörlitz. Das vollständig erhaltene Rokoko-Ensemble (im Hauptgebäude 24 Räume z. T. mit Rokoko-Ausstattung) zählt zum Weltkulturerbe „Gartenreich Dessau-Wörlitz“.
  • Herzogin Anna Amalia Bibliothek mit dem „Rokoko-Saal“ (1761-1766; August Friedrich Straßburger; nach Brand 2002 wiederhergestellt) zählt zum Weltkulturerbe „Klassisches Weimar“.

Bedeutende Rokoko-Werke sind außerdem:

  • Schloss Wilhelmsthal (bei Kassel),
  • Schloss Benrath (Düsseldorf) sowie
  • Räume der Residenz Bayreuth. Das zum UNESCO-Welterbe zählende Markgräfliche Opernhaus wird – obwohl fast zeitgleich mit der Wieskirche errichtet – nicht dem Rokoko, sondern dem Barock zugeordnet.

Literatur zur Wieskirche

  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Wies: Geschichte und Restaurierung. Arbeitshefte des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Nr. 55. München, Lipp Verlag 1992. 568 Seiten, ISBN-13: 978-3-8749-0518-3
  • Engels, Hans / Tilch, Axel: Dominikus Zimmermann. Lichtgestalt des Rokoko. Deutscher Kunstverlag, Berlin, München 2017. 88 Seiten, ISBN-13: 978-3-4220-7370-8
  • Fellner, Gottfried (Hrsg.): Die Wieskirche – Wallfahrt zum gegeißelten Heiland. Verlagsgruppe Schnell & Steiner, Regensburg 2016. 128 Seiten, ISBN-13: 978-3-7954-3059-7
  • Finkenstaedt, Thomas; Finkenstaedt, Helene: Die Wieswallfahrt. Ursprung und Ausstrahlung der Wallfahrt zum Gegeißelten Heiland. F. Pustet, Regensburg 1981. 187 Seiten, ISBN: 3-7917-0717-5
  • Kirchmeir, Georg; Hasenmüller, Margret: Die Wies. Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland. Verlag Wilhelm Kienberger, Lechbruck [ohne Jahresangabe]