Klassisches Weimar Rundgang

Weimar Goethe-Schiller-Denkmal 2012 02

Klassisches Weimar Rundgang. Übersicht

Der Weimar Rundgang führt zu den acht Denkmälern des UNESCO-Welterbes „Klassisches Weimar“, die sich innerhalb Weimars befinden. Das UNESCO-Weltkulturerbe „Klassisches Weimar“ (1998) besteht aus elf Gebäuden und Gebäude-Ensemblen:

  • Innerhalb Weimars befinden sich acht der Denkmäler. Sie sind im Text mit einem Sternchen (*) versehen,
  • außerhalb Weimars gibt es drei Denkmäler. Der Rundgang führt nicht zu ihnen.

Diese Denkmäler erinnern an das Dreigestirn der Weimarer Klassik: Goethe, Schiller und Herder, außerdem an Herzogin Anna Amalia.

Weimar ist auch Standort des UNESCO-Weltkulturerbes: „Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau„. Der Weimar Rundgang führt zu zwei Gebäuden dieses Welterbes, sie werden aber nur kurz erwähnt. (Für mehr Infos siehe Link.) Start- und Endpunkt des Rundgangs ist der Bahnhof Weimar.

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Bahnhof Weimar

Bahnhof Weimar

Der auch „Hauptbahnhof“ genannte Bahnhof befindet sich im Norden der Stadt. Vor dem Bahnhofsgebäude (1914-22) liegt der August-Baudert-Platz. Durch die Carl-August-Allee gehen wir südwärts; vorbei am Buchenwaldplatz (mit Ernst-Thälmann-Denkmal) zum Rathenauplatz mit dem Neuen Museum (1864-69, Josef Zítek. Webseite: https://www.klassik-stiftung.de/museum-neues-weimar/). Dort gabelt sich die Straße. Wir laufen gegen den Uhrzeigersinn um den Museumsbau in die Harry-Graf-Kessler-Straße, die den Jorge-Semprún-Platz tangiert.

Jorge-Semprún-Platz Weimar (ehemals Gauforum Weimar)

Weimar Atrium Interieur

Jorge-Semprún-Platz

Der Platz ist benannt nach dem spanischen Schriftsteller und Widerstandskämpfer Jorgé Semprún (1923-2011), der 1944-45 im nahen KZ Buchenwald interniert war. Der rechteckige Platz ist das ehemalige Gauforum Weimar (ab 1937; Hermann Giesler). Drei große Gebäude aus der NS-Zeit rahmen den Platz ein. An der Stelle der nicht fertig gestellten Halle der Volksgemeinschaft erbaute man 2005 das Einkaufszentrum Weimar Atrium (Osten). Das Foto links zeigt das Innere. Webseite: https://weimar-atrium.de/

Das Foto oben zeigt links das Neue Museum (mit den vier Ecktürmen), in der Mitte den Jorge-Semprún-Platz, hinten das Weimar Atrium. Außerhalb des Bildes liegt links der Bahnhof und rechts die Altstadt. Dorthin gehen wir nun.

WE-Stadtmauer-Basteiturm

Goetheplatz mit Kasseturm

Die Karl-Liebknecht-Straße führt südwärts zum Goetheplatz. An der Ecke steht der runde Kasseturm (1500), der Teil der Stadtbefestigung ist. Ursprünglich diente er als Waffenlager, später beherbergte er die Landeskasse, seit 1961 einen Studentenclub. (Webseite: http://www.kasseturm.de). Vom Goetheplatz führt der Rundgang südwärts in die Wielandstraße, die zum Theaterplatz führt.

Deutsches Nationaltheater Weimar mit Banner -Das DNT steht für eine offene und freie Gesellschaft--8889

Deutsches Nationaltheater Weimar

Am Theaterplatz erinnert das Goethe- und Schiller-Denkmal an die beiden Schriftsteller. Dahinter erhebt sich das Deutsche Nationaltheater (eröffnet 1908; Max Littmann). An der gleichen Stelle stand das Komödienhaus (erbaut 1779). Dessen Direktor war ab 1791 Johann Wolfgang Goethe. Im Nationaltheater tagte 1919 bis 1920 das Parlament der Weimarer Republik. Webseite: http://www.nationaltheater-weimar.de/

An der Ostseite des Platzes, gegenüber dem Theater, erinnert das Haus der Weimarer Republik an die erste Republik in Deutschland (https://hdwr.de/). Wenn man vom Theaterplatz nach Südosten geht, hat man diesen Anblick:

Weimar, das Wittumspalais
Grüner Salon im Wittumspalais in Weimar.

Wittumspalais *

An der Südostecke des Theaterplatzes steht das Wittumspalais (erbaut 1767-69). Das Foto zeigt das Palais vom Theaterplatz aus. Rechts im Hintergrund beginnt die Schillerstraße. Herzogin Anna Amalia bewohnte das Wittumspalais von 1774 bis 1807. Den Grünen Salon (siehe Foto links) ließ die Herzogin 1785 klassizistisch einrichten. Er diente ihr als Wohnzimmer (Webseite: https://www.klassik-stiftung.de/wittumspalais/). Vom Wittumspalais führt die baumgesäumte Schillerstraße zu Schillers Wohnhaus.

Weimar Schillerstraße 12 Schillerhaus

Schiller-Haus in Weimar (Arbeits- und Sterbezimmer), UNESCO-Welterbe Klassisches Weimar.

Schillers Wohnhaus​ *

Das Schiller-Haus (erbaut 1777) kaufte der Schriftsteller Friedrich Schiller im Jahr 1802 und starb dort 1805. Die Einrichtung im Schillerhaus ist teilweise original erhalten, z. B. im Schillers Arbeits- und Sterbezimmer. Adresse: Schillerstraße 12. Das Foto oben zeigt die Fassade an der Schillerstraße, rechts im Bild blickt man in die Neugasse. Dort, hinter dem Schillerhaus, befindet sich das Schiller-Museum (erbaut 1984-88).  Webseite: https://www.klassik-stiftung.de/einrichtungen/museen/schillers-wohnhaus/

Am Ende der Schillerstraße biegt man rechts in die Frauentorstraße, die zum Frauenplan führt.

Weimar: Goethes Wohnhaus am Frauenplan

Goethe Weimar 675

Goethes Wohnhaus​ *

Am Frauenplan (erbaut 1707-09) wohnte Johann Wolfgang Goethe von 1782 bis 1789 zur Miete. Später kaufte der Herzog das Haus und schenkte es Goethe. In dem Gebäude und einem Nachbargebäude befindet sich das Goethe-Nationalmuseum. Goethes Wohnhaus besteht aus einem Vorderhaus (repräsentative Räume) am Frauenplan und einem Hinterhaus (Wirtschaftsräume, Privaträume). Zwischen beiden liegt ein Hof. Durch die Einfahrt am Frauenplan gelangt man in den Hof und von dort in den Garten. Goethes Arbeitszimmer (siehe Foto) liegt im Hinterhaus und bietet einen Blick in Goethes Garten.

Webseite: https://www.klassik-stiftung.de/einrichtungen/goethe-nationalmuseum-mit-goethes-wohnhaus/

Goethes Garten (Weimar)

Goethes Garten

Südlich von Goethes Wohnhaus liegt Goethes Garten. Das Foto zeigt (mit Blick nach Norden) die Rückseite von Goethes Wohnhaus. Rechts außerhalb des Bildes wird der Garten abgegrenzt durch einen Erweiterungsbau des Goethe Nationalmuseums. In einem zweistöckigen Gartenpavillon ist Goethes Mineraliensammlung ausgestellt.

 Vom Frauenplan führt der Weimar Rundweg südwärts in die Amalienstraße. Im Westen passiert man das Goethe-Gymnasium und den Poseckschen Garten. Am Ende der Amalienstraße beginnt der Historische Friedhof. Wer ihn nicht besuchen möchte, biegt links ostwärts in die Geschwister-Scholl-Straße.

Weimar. Historischer Friedhof: Fürstengruft und Russisch-orthodoxe Kirche Hl. Maria Magdalena

Historischer Friedhof Weimar mit Fürstengruft *

In der Fürstengruft (1823-28) ruhen nicht nur Fürsten, sondern auch Goethe und Schiller. Neben der Gruft steht die russisch-orthodoxe Kapelle Hl. Maria Magdalena (1860-62). (Webseite: https://www.klassik-stiftung.de/einrichtungen/schloesser-und-gaerten/fuerstengruft/). Vom Friedhof geht es ostwärts in die Geschwister-Scholl-Straße. Sie führt vorbei an einem zweiten UNESCO-Welterbe (Bauhausstätten in Weimar): Links das Gebäude der Kunstgewerbeschule Weimar, rechts das Gebäude der Kunstschule Weimar. An der Einmündung in die Marienstraße erblickt man schräg rechts das Liszt-Haus. Von dort gelangt man hinab in das Tal der Ilm.

Park an der Ilm

150830 Goethes Gartenhaus Weimar

Im Tal der Ilm erstreckt sich ein großer Park mit sehenswerten Bauten. Das Foto zeigt Goethes Gartenhaus, das am Ostufer der Ilm steht. Links (nordwärts) geht es zum Stadtschloss, rechts stadtauswärts in Richtung Schloss Belvedere. Goethe kaufte das Haus 1776. Hier wohnte und arbeitete er. Später zog er in das Haus am Frauenplan. Website

Weimar Platz der Demokratie 1 Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek 22

Bibliotheksturm Anna Amalia Bibliothek (UNESCO-Welterbe Klassisches Weimar)

Herzogin Anna Amalia Bibliothek *

Im „Grünen Schloss“ (1562-69, Nikolaus Gromann) ist die Herzogin Anna Amalia Bibliothek untergebracht. Bibliothekar zwischen 1797 und 1832 war Goethe. 2004 brannte das Gebäude ab, rund 50.000 Bücher gingen verloren (Webseite). Der Innenraum im Rokokostil wurde originalgetreu rekonstruiert. Im Bibliotheksturm (Turm der Stadtbefestigung, aufgestockt 1824) befinden sich Bestände der Weimarer Militärbibliothek (Link).  Das Grüne Schloss bildet die Ostseite des Platzes der Demokratie. Im Süden steht die Hochschule für Musik Franz Liszt, im Westen das Rößlersche Haus und im Norden Universitätsgebäude (Mensa). Wir gehen nach Nordwesten zum Markt.

Weimar, Germany - panoramio (28)

Markt (Rathaus)

Das neogotische Rathaus (1841, Architekt: Heinrich Hess) ersetzt zwei Vorgängerbauten, die jeweils einem Brand zum Opfer fielen. Im Rathausturm hängt ein 35-teiliges Porzellanglockenspiel. Die Glocken bestehen aus Meißener Porzellan und erklingen im Sommer fünfmal (10, 12, 15, 17 und 18 Uhr). Ein unterirdischer Gang führt unter dem Markt zum Weimarer Stadthaus.

City hall of Weimar (2)

Weimarer Stadthaus

Das Weimarer Stadthaus wurde im 15. Jahrhundert erbaut und 1945 zerbombt. Das heutige Gebäude ist eine Rekonstruktion (1968-71). Hier sind die Touristinformation und der Ratskeller untergebracht. Auf dem Marktplatz steht der Neptunbrunnen. Die Neptunfigur schuf 1774 der Bildhauer Martin Gottlieb Klauer (1742-1801), der mit Goethe und Anna Amalia verkehrte und zahlreiche Skulpturen in Weimar und Umgebung hinterlassen hat, z. B. die Frühlingsgöttin im Rathaus oder die Sphinxgrotte (1784) im Ilmpark. Vom Stadthaus geht man ostwärts zum Grünen Markt. Dort steht das Stadtschloss.

Residenzschloss Weimar

Weimarer Stadtschloss *

Bergfried und Torbau (links) stammen aus dem 15. Jahrhundert. Das klassizistische Schloss beherbergt ein Museum für Malerei von 1500-1900. Das Schloss ist bis 2023 geschlossen (Webseite: https://www.klassik-stiftung.de/stadtschloss-weimar/). Im Uhrzeiger gehen wir an der Westseite des Stadtschlosses entlang. Vor dem Marstall biegen wir links in die Vorwerksgasse, die zum Herderplatz führt. Wer Zeit hat, kann einen Abstecher machen: Über die Kegelbrücke gelangt man zum Goethe- und Schiller-Archiv am anderen Ilmufer.

Goethe- & Schiller-Archiv (Westansicht)

Abstecher: Goethe- und Schiller-Archiv

Am Ostufer der Ilm erhebt sich das Goethe- und Schiller-Archiv (1893-96, Architekt: Otto Minckert). Das Gebäude beherbergt u. a. den Nachlass von Goethe. Er zählt seit 2001 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Archiviert sind außerdem die Nachlässe der Weimarer Klassiker Schiller, Herder und Wieland. Auch andere KünstlerInnen sind vertreten, z. B. die romantische Schriftstellerin Bettina von Arnim (1785-1859). Ihr Bildnis zierte die Vorderseite des 5 DM-Scheins. (Webseite: http://www.klassik-stiftung.de/gsa) Vom Ilmtal steigt man hinauf zur Stadt. Nächstes Ziel ist die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, gut zu erkennen am Bibliotheksturm.

Altes Gymnasium am Herderplatz 14 Weimar; links angeschnitten die Stadtkirche

Altes Gymnasium Weimar *

Rechts vor der Herderkirche steht das Alte Gymnasium. Das Gebäude (1712-1716, Christian Richter) diente bis 2018 als Schulgebäude für das Wilhelm-Ernst-Gymnasium. Es ist benannt nach dem Bauherren Herzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar (1662-1728). Herder war ab 1776 Direktor der Schule. Vor dem Herderhaus steht der achteckige Herderbrunnen aus Gußeisen (1832, Clemens Coudray).

Weimar Herderplatz Stadtkirche Herderdenkmal (UNESCO-Welterbe Klassisches Weimar)

Herderkirche Innenraum (UNESCO-Weltkulturerbe Klassisches Weimar

Stadtkirche St. Peter und Paul ("Herderkirche") *

Die spätgotische Stadtkirche St. Peter und Paul (1498-1500) wurde 1735-45 umgebaut. Sie war von 1776 bis 1803 Wirkungsstätte Johann G. Herders. 1945 wurde die Kirche schwer beschädigt. Im Chor steht der Cranach-Altar: ein Dreiflügelaltar, dessen Bild Lucas Cranach der Jüngere 1552-55 schuf. Die Grabplatte seine Vaters, Lucas Cranach der Ältere, befindet sich ebenfalls im Chor (Webseite: https://www.ek-weimar.de/kirchen/stadtkirche.html). Zu seiner Arbeitsstätte hatte es Herder nicht weit. Nordöstlich der Kirche steht das Herderhaus.

Herderhaus in Weimar

Weimar Herdergarten

Herders Wohnhaus​ *

Das Haus am Herderplatz 8 wurde 1726/27 umgebaut. Der Theologe Johann Gottfried Herder wohnte hier unter ärmlichen Verhältnissen von 1776 bis zu seinem Tod 1803. Hinter dem Haus erstreckt sich der Herdergarten. An der Nordseite der Herderkirche entlang geht es nach Osten zur Jakobsstraße. In diese links einbiegen. Vorbei am Museum zur bürgerlichen Wohnkultur im Kirms-Krackow-Haus  (http://www.weimar.de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/museen/kirms-krackow-haus/) geht es nordwärts. Wir überqueren die Straße „Graben“ und gelangen in die Jakobsvorstadt.

WE-Jakobskirchhof-05

Jakobsvorstadt

Das älteste Siedlungsgebiet liegt um die Jakobskirche. Vor der Stadtmauer Weimars erstreckte sich hier die Jakobsvorstadt. An der Stelle einer baufälligen Kirche aus dem 12. Jahrhundert ließ Wilhelm Ernst 1713 die barocke Jakobskirche erbauen. Pfarrer Erich Kranz (1929-99) war einer der Wortführer der Friedlichen Revolution von 1989.

Auf dem Jakobskirchhof, der von 1530 bis 1818 genutzt wurde, befinden sich u. a. das Grab des Malers Lucas Cranach dem Älteren (1472-1553) und von Christiane von Goethe (1765-1816; geb. Vulpius).

Jakobsplan

Langer Jakob

Überragt wird die Jakobsvorstadt vom „Langen Jakob“. Das  Studentenwohnheim (1970-72) steht am Jakobsplan nordöstlich der Jakobskirche. Architektin ist Anita Bach (geb. 1927), die erste Architektur-Professorin der DDR. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Der Jakobsplan führt zum Jorge-Semprún-Platz. Von dort führt der Weimar Rundweg zurück zum Bahnhof.

"Klassisches Weimar" außerhalb Weimars

Drei Denkmäler des UNESCO-Weltkulturerbes „Klassisches Weimar“ befinden sich außerhalb der Stadt: Flussaufwärts liegt Schloss Belvedere, flussabwärts Schloss Tiefurt. Am Ettersberg, einer bewaldeten Anhöhe nördlich von Weimar, steht Schloss Ettersburg. In dem Waldstück liegt das KZ Buchenwald.

Schloss und Schlosspark Belvedere

Weimar Schloss Belvedere Silbergrauer Salon

Das barocke Schloss (1724-44, Gottfried H. Krohne) diente Herzog Ernst August I. als Residenz. Heute beherbergt es ein Rokoko-Museum. Website

Schloss Ettersburg

Schloss und Schlosspark Ettersburg

Das Barockschloss auf dem Ettersberg (erbaut 1706-12) nutzte Herzogin Anna Amalia als Sommerresidenz. Hier traf sie sich 1776-80 u. a. mit Goethe und Herder. Website

Tiefurt, der Tempel im Schlosspark

Schloss und Schlosspark Tiefurt

Das Schlösschen wurde 1765 umgebaut und war ab 1781 als Sommerresidenz der Herzogin Anna Amalia. Der Schlosspark liegt an einer Flussschleife der Ilm. Website

Warum ist das Klassische Weimar UNESCO-Weltkulturerbe?

Die UNESCO hat das Klassische Weimar zum Weltkulturerbe erklärt, weil zwei (von zehn) Welterbe-Kriterien erfüllt sind (Übersetzung durch das Auswärtige Amt):

„Kriterium (iii): Die hohe künstlerische Qualität der öffentlichen und privaten Gebäude und Parks in der Stadt und ihrer Umgebung zeugen von der bemerkenswerten kulturellen Blüte in der Zeit der Weimarer Klassik.

Kriterium (vi): Das aufgeklärte herzogliche Mäzenatentum zog viele der führenden Schriftsteller und Denker in Deutschland wie Goethe, Schiller und Herder im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert nach Weimar und machte die Stadt zum kulturellen Zentrum des damaligen Europa.“ (Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/blob/2338238/d7f5b8bf9f91a76446502c14c3077d81/20-klassischesweimar-data.pdf)

UNESCO-Weltkulturerbe in der Nähe von Weimar

In der Nähe von Weimar befinden sich mehrere UNESCO-Welterbestätten: