Die UNESCO erklärt 1992 die Altstadt von Goslar und Bergwerk Rammelsberg zum Weltkulturerbe. 2010 kamen Kloster Walkenried und die Oberharzer Wasserwirtschaft hinzu.

Alle Welterbestätten liegen im Harz, dem nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands, auf niedersächsischem Gebiet.

Altstadt von Goslar

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das gotische Rathaus, mehrere Kirchen, zahlreiche Fachwerkhäuser (z. B. das Siemenshaus) und die wuchtigen Türme der Stadtmauer (mehr).

Beeindruckende Fachwerkbauten prägen die Goslarer Altstadt. 06

Kaiserpfalz Goslar

Am Rande der Altstadt erhebt sich die Kaiserpfalz Goslar, beliebt bei den salischen Kaisern. Sie ist  der größte deutsche  Profanbau des 11. Jahrhunderts.

Kaiserpfalz Goslar vom Turm der Marktkirche St. Cosmas und Damian ausgesehen
Bergbau Rammelsberg Goslar - panoramio

Bergwerk Rammelsberg

Oberhalb von Goslar liegt das Erzbergwerk Rammelsberg, das über 1000 Jahre (968-1988) in Betrieb war. Einblicke bieten das Museum und das Besucherbergwerk.

Oberharzer Wasserwirtschaft

Zahlreiche künstliche angelegte Seen und Kanäle prägen den Oberharz. Man nutzte die Wasserkraft, um Wasserräder anzutreiben. Verantwortlich waren die Mönche des Klosters Walkenried.

Wasserregal Einlauf Rothenberger Wasserlauf
Zisterzienser Kloster Walkenried - südl. Harz Vierung nach Nordwesten - panoramio

Kloster Walkenried

Das ehemalige Zisterzienserkloster Walkenried (gegründet 1129) besitzt eine architektonische Kuriosität: Der nördliche Kreuzgangflügel ist doppelschiffig.

Grube Samson (in Sankt Andreasberg)

In dem 1537 erstmals urkundlich erwähnten Bergwerk gibt es die weltweit letzte Fahrkunst (1837): Zwei sich abwechselnd auf- und abbewegende Stangen dienten als Leiterersatz.

Samson mine Andreasberg 3