Sanssouci Park-Rundgang

Spaziergang durch das UNESCO-Weltkulturerbe

Gartenseite Sanssouci

Sanssouci Park Rundgang. Übersicht

Der Rundgang durch Park Sanssouci in Potsdam führt zu Sehenswürdigkeiten im UNESCO-Weltkulturerbe „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Das Welterbe besteht aus drei Zonen:

  • Im Westen von Potsdam befindet sich der Park Sanssouci mit Schloss Sanssouci, dem Neuen Palais und Schloss Charlottenhof. Durch diesen Teil führt der Sanssouci-Rundweg.
  • Im Norden von Potsdam liegen die Russische Kolonie Alexandrowka und mehrere Parks mit  sehenswerten Schlössern und  Parkbauten.
  • Im Osten erstrecken sich der Park Babelsberg und – auf Berliner Gebiet – Park Glienecke und die Pfaueninsel.

Die Parkanlagen im Norden und Osten sind mit dem Park Sanssouci im Westen durch einen schmalen Welterbe-Korridor („Voltaireweg“) verbunden (Siehe Karte des UNESCO-Weltkulturerbes in Potsdam.).

Startpunkt des Spaziergangs ist der Bahnhof Potsdam Park Sanssouci. Er befindet sich an der Südwestecke von Park Sanssouci.

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Schlösser und Gärten von Potsdam und Berlin

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Schloss und Park Sanssouci: 52.403147, 13.038540
Schloss und Park Sacrow: 52.427847, 13.094888
Pfaueninsel: 52.436229, 13.130636
Schlösser und Park Glienecke: 52.414003, 13.095381
Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg: 52.418884, 13.059064
Schloss und Park Babelsberg: 52.408099, 13.093386
Russische Kolonie Alexandrowka: 52.411370, 13.057380
Dorf Bornstedt mit Kirche und Krongut: 52.408609, 13.029978

Park Sanssouci

Kaiserbahnhof Potsdam Sanssouci aus der Vogelperspektive

Bahnhof Potsdam Park Sanssouci

Der Bahnhof besteht aus zwei Bereichen: 1869 erbaute man einen Bahnhof, den Bürgerbahnhof. Für die kaiserliche Familie errichtete man weiter westlich 1905-09 den Kaiserbahnhof (Architekt Ernst von Ihne). Heute nutzt die Deutsche Bahn für Repräsentationszwecke. Ausstieg ist daher am Bürgerbahnhof.

Man verlässt das Bahnhofsgebäude an der Nordseite. Dort stoßen die Nordsüdachse „Am Neuen Palais“ auf die Ostwestachse „Geschwister-Scholl-Straße“. Der Schnittpunkt ist die Südwestecke des Schlossparks. Man folgt ein Stück der Geschwister-Scholl-Straße und biegt links in den Sanssouci Park. Geradeaus führt die Lindenavenue direkt zum Neuen Palais.

  • Im folgenden wird ein Rundweg vorgeschlagen, der gegen den Uhrzeigersinn durch den Park führt. Man erreicht zuerst Sanssouci, dann das Neue Palais. Die unzähligen Skulpturen im Park können leider nicht einzeln vorgestellt werden.
  • Wenn man es eilig hat oder kurze Weg liebt, läuft man die Lindenavenue zum Neuen Palais und biegt dort nach rechts in die Hauptallee, die den Schlosspark fast auf der gesamten Länge in West-Ost-Richtung durchschneidet. Diese Route bietet sich auch an, wenn man nicht nur Potsdam, sondern auch die östlich gelegenen Park- und Schlossanlagen besuchen möchte. Der Voltaireweg verbindet die Parkanlagen.
Fasanerie - Park Sanssouci - Potsdam - panoramio

Fasanerie

Man biegt in der Lindenavenue nach wenigen Metern rechts ab Richtung Osten. Der Weg führt an der Fasanerie (1844, Persius) vorbei, in einen Wald mit einem Hippodrom auf einer stadionförmigen Lichtung und vorbei an den Statuen von Castor und Pollux.

Sanssouci - Schloss Charlottenhof - DSC4667

Schloss Charlottenhof

Man verlässt den Wald und läuft durch den Dichterhain (mit Statuen von deutschen und italienischen Dichtern) auf Schloss Charlottenhof (1826-29, Schinkel) zu. Vorbild war wohl u. a. die Villa des Diomedes im Welerbe Pompeji. Sehenswert ist u. a. das Zeltzimmer, in dem Alexander von Humboldt bei seinen Aufenthalten 1835-40 wohnte.

Sanssouci - Römische Bäder DSC4709

Römische Bäder

Man passiert das Schloss an der Nordseite und folgt dem Weg, der in einer langen Linkskurve auf die Römischen Bäder (1829-40, Schinkel, Persius) zuläuft. Rechterhand liegt der Maschinenteich mit einer kleinen Insel. Der Komplex besteht vier Gebäuden: Das Teehaus steht am Ufer. Die italienische Villa war Dienstwohnung des Hofgärtners Hermann Sello (1800-76). Vorbild waren Villen der römischen Antike und Renaissance. Nördlich befinden sich das Gärtnergehilfenhaus und die Römischen Bäder.

SanssouciSchafgr

Meierei

Nächstes Ziel ist die Meierei (1833-34, Persius) Die Römischen Bader rechts stehen lassen und dem Weg nach Norden folgen. Man überquert die Brücke über dem Parkgraben und kann im Café Eden eine Pause einlegen. (Wer will, gelangt auch über die Insel zur Meierei. Einfach dem Weg folgen.) Von der Meierei dem Weg nach Norden folgen. (Er ist eine Verlängerung des Lennéwegs, heißt aber Ökonomieweg. Er mündet nämlich nach der Brücke in den Ökonomieweg.) Rechts abbiegen und ostwärts gehen.

00 2609 Chinesische Haus - Sanssouci Park (Potsdam)

Chinesisches Teehaus

Ein Fußweg führt am Waldrand zum Chinesisches Teehaus, der sich linkerhand auf einer Lichtung zeigt. Vom Pavillon geht es weiter an dem Weg entlang des Parkgrabens. Rechts erstreckt sich eine Wiese. Links im Wald liegt die Dresdner Fontäne, die abzweigenden Wege führen zur Hauptallee. Von der Großen Fontäne erblickt man Schloss Sanssouci.

Potsdam Schloss Sanssouci

Schloss Sansouci

Auf den Terrassen wachsen Wein und Südfrüchte. Auf einer Anhöhe westlich von Potsdam erbaute man 1745-47 das Schloss Sanssouci. Das französische „sans souci“ bedeute „ohne Sorge“. Die Skizze zeichnete König Friedrich der Große, die Ausführung lag beim Architekten Georg von Knobelsdorff. Dieser wies den König darauf hin, dass dem Schloss ein Sockel fehle. Vom Tal wirke das Gebäude abgeschnitten, außerdem bietet der Sockel Schutz vor Feuchtigkeit. Der König blieb sturr. Das Foto zeigt die Wirkung, die der Architekt voraussah.

Friedenskirche Pdm

Friedenskirche

Man bleibt am Parkgraben, der im Friedensteich endet, und erreicht die Friedenskirche (1845-48). Das Foto zeigt mit Blick nach Süden Friedensteich, Friedenskirche mit Campanile und (hinter der Säulenhalle) das Kaiser-Friedrich-Mausoleum

Sanssouci - Marlygarten - DSC4809

Marlygarten

Der benachbarte Marlygarten ist quasi die Keimzelle des Parks. 1715 ließ Friedrich Wilhelm dort einen Nutzgarten anlegen. Der Name ist ironisch gemeint: Marly-le-Roi war eine prächtige Schloss- und Parkanlage bei Paris. Ab 1840 gestaltete man nach Plänen Lennés den Garten in einen Landschaftspark; es entstand der Florahügel mit der Florastatue (Emil Wolff).

 

Auf einer Säule aus weißen und blauen Glasröhren steht das Mädchen mit Papagei. Es gibt zwei weitere Ausführungen dieser Säule; beide stehen in Welterbestätten: auf der Roseninsel im Starnberger See (Prähistorische Pfahlbauten) und im russischen Versailles – Schloss Peterhof bei St. Petersburg. Die drei Säulen gab Friedrich Wilhelm IV. 1853 in Auftrag. Vom Marlygarten geht es nun den Hügel hinauf. Man wendet sich nach Norden und läuft – vorbei an der Neptungrotte durch den Holländischen Garten zur Bildergalerie.

Sanssouci-Air

Schloss Sanssouci

Sanssouci aus der Vogelperspektive: Man erkennt die Große Fontaine, den Weinberg mit den Terrassen und der Treppe, die hinauf zu Schloss Sanssouci führt. Flankiert ist Sanssouci im Westen von den Neuen Kammern (links im Bild) und im Osten von der Bildergalerie (rechts). Nördlich der neuen Kammern steht die Historische Windmühle.

Historische Mühle, Neue Kammern, Sanssouci, Potsdam - panoramio

Historische Mühle

Auf dem Höhenzug westlich von Potsdam entstand 1737-39 eine Bockwindmühle (Das Mühlengehäuse ist auf einem Gestell („Bock“) drehbar gelagert.) Diese Mühle wurde 1787-91 durch eine Kappenwindmühle ersetzt. (Der obere Teil, die Kappe, ist drehbar.) Die Mühle geriet 1945 in Brand und wurde 1983-93 wieder aufgebaut. Um die Gerichtsprozesse zwischen Müller Grävenitz und Friedrich II. ranken sich Legenden.

Bei der Historischen Mühle befindet sich das Besucherzentrum (An der Orangerie). Die Straße führt nordwärts zum Dorf Bornstedt. Alternativ läuft man an der Orangerie westwärts zur Krimlindenallee.

Bornstedter Kirche

Bornstedt (Abstecher)

Nördlich der Orangerie liegt der Ort Bornstedt, durch den die Ribbeckstraße führt. An der Westseite liegt die Bornstedter Kirche (Stüler (1854-55), Persius (1881-82)  mit dem 34 m hohen Campanile. Östlich liegen das Krongut Bornstedt und der Bornstedter See

Potsdam Schloss Belvedere

Belvedere auf dem Klausberg

Die Allee führt zum Belvedere auf dem Klausberg. Am Südhang des Klausbergs erstreckt sich der Weinberg mit dem Drachenhaus. Westlich des Häuschens führt eine Treppe hinab zur Maulbeerallee. Man überquert sie und läuft geradeaus auf den Antikentempel zu. Links hinter dem Tempel biegt man ab und gelangt zur Hauptallee. Rechterhand biegt man ab und läuft auf das Neue Palais zu.

Schloss Lindstedt (2015)

Abstecher zu Schloss und Park Lindstedt

Nordwestlich des Neuen Palais liegt Schloss Lindstedt. Friedrich Wilhelm III. erwarb 1828 das Gut und ließ es ausbauen. Lenné gestaltete den Garten.

Potsdam Sanssouci 07-2017 img4

Neues Palais

Durch den Park gelangt man westwärts zum Neuen Palais, das Friedrich nach dem Siebenjährigen Krieg (1756-63) als „Prahlerei“ erbauen ließ.

Man umrundet das Gebäude und kommt zur Mopke, das ist der Platz zwischen Neuem Palais und den Wirtschaftsgebäuden (Communs). Südlich der Mopke befindet sich das Besucherzentrum Neues Palais. Dort verlässt man den Park und läuft an der Straße „Am Neuen Palais“ zurück zum Bahnhof. Alternativ wählt man die parallel verlaufende Lindenavenue weiter östlich.

Parks im Norden von Potsdam

Vom Schlosspark Sanssouci im Westen gelangt man über den Voltaireweg zu den Parkanlagen nördlich von Potsdam. Der Weg ist benannt nach dem französischen Aufklärer Voltaire, der am Hofe Friedrichs II. lebte. Nördlich der Bildergalerie treffen mehrere Straßen aufeinander: Man überquert die B273 (im Westen Bornstedter Str., im Osten Schopenhauerstr.) und biegt nordöstlich in den Voltaireweg ein. Vorbei am Oberstufenzentrum I überquert man die Jägerallee und läuft geradeaus in den Reiterweg. Links erstreckt sich die Russische Kolonie.

Russische Kolonie Alexandrowka (Potsdam)

Russische Kolonie Alexandrowka (Potsdam)

1826-27 baut man für 12 Sänger eines russischen Gefangenenchors die Siedlung mit Wohnhäusern und russisch-orthodoxer Alexander-Newski-Gedächtniskirche. Die Puschkinallee führt nordwärts  – vorbei am Jüdischen Friedhof – zum Pfingstberg.

Belvedere auf dem Pfingstberg in Potsdam Juli 2014

Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg (Potsdam)

Oberhalb der Neuen Gärten wünschte sich Friedrich Wilhelm IV. ein Schloss. Der Bau erfolgte 1847-52 und 1860-63 (Architekten: Persius Stüler, Hesse). Den Garten plante Lenné. Nordöstlich des Belvedere steht die Villa Henckel inmitten eines Parks.

Villa Henckel am Pfingstberg

Villa Henckel am Pfingstberg, Mirbachwäldchen und Villa Jacobs

Der Architekt Petzholtz entwarf für den Bankier Henckel die Villa, die man 1868-70 erbaute und 2008-10 sanierte. Der Park wurde 1872 angelegt und soll bis 2023 saniert werden.

Das 2,4 ha große Mirbachwäldchen (1862, Lenné) verbindet den Pfingstberg mit dem Neuen Garten. Wenn man die Große Weinmeisterstraße hinabläuft, erreicht man eine Kreuzung. Links führt die Bertinistraße nach Norden zur Villa Jakobs. Geradeaus führt der Ökonomieweg durch den Neuen Garten. Rechts bildet die Straße „Am Neuen Garten“ dessen Westgrenze. Vom Ökonomieweg geht es zu Schloss Cecilienhof.

Villa Jacobs 1

Abstecher zu Villa Jacobs

Villa Jacobs wurde 1835 für den Zuckerfabrikanten Ludwig Jacobs am Westufer des Jungfernsees erbaut. Architekt Persius baute das Gebäude im italienischen Landhausstil mit flachem Satteldach und Turm. Die Villa wurde zum Vorbild für andere Wohnsitze in Potsdam. 1886 mietete Prinz Alexander die Villa. Sie brannte 1981 aus, wurde abgerissen und später wiederaufgebaut.

Neuer Garten (Potsdam)

Neuer Garten Potsdam

Friedrich Wilhelm II. wollte einen Park, der anders war als der seines Vaters Friedrich in Sanssouci. Vorbild war der Wörlitzer Park. Gärtner Eysenbeck aus Wörlitz legte ab 1787 den 102 ha großen Garten an. Zu den zahlreichen kleineren Parkbauten zählen u.a. Muschelgrotte, Eremitage; Grünes Haus, Rotes Haus, Weißes Haus, Eiskeller und Schlossküche.

Schloss Cecilienhof

Schloss Cecilienhof

Schloss Cecilienhof (1913-17) ist benannt nach Cecilie von Mecklenburg, die mit Kronprinz Friedrich Wilhelm verheiratet war. Dessen Vater, Kaiser Wihelm II, ließ das Gebäude für das Paar errichten. Die Pläne lieferte der Architekt Schultze-Naumburg (1869-1949). Er hieß „Schultze“ und benannte sich nach seinem Geburtsort, wo das Welterbe Naumburger Dom steht. 1945 fand in Schloss Cecilienhof die Potsdamer Konferenz statt. Ergebnis war das Potsdamer Abkommen (2. August 1945), das eine Nachkriegsordnung festlegte. Vom Ökonomieweg gelangt man nach Süden zum Marmorpalais.

Marmorpalais. Neuer Park in Babelsberg

Marmorpalais

Zu den herausragenden Parkbauten zählen das Marmorpalais (1787-93) von Gontard und Langhans. (Carl von Gontard (1731-91) war in Bayreuth tätig.) Das Palais steht direkt am Ufer des Heiligen Sees.

Heilandskirche am Port von Sacrow

Schloss und Park Sacrow mit Heilandskirche

 Am Ufer des Jungfernsees steht die Heilandskirche (1844, Persius). Im Park, ein Werk Lennés, befinden sich Schloss Sacrow (1773) und eine 1000-jährige Eiche.

Parks im Osten von Potsdam

Im Osten von Potsdam liegt die Parkanlagen von Babelsberg. Im benachbarten Bundesland Berlin liegen der Schlosspark von Glienecke sowie die Pfaueninsel. Die Parks im Osten gewinnen ihren besonderen Reiz durch die Nähe zur Havel und den Seen (Jungfernsee, Tiefer See, Wannsee).

Babelsberg Dampfmaschinenhaus

Schloss Babelsberg in Potsdam

Park Babelsberg

Den 124 ha großen Park planten Lenné und Pückler. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen  das Dampfmaschinenhaus (1843-45, Persius), die Gerichtslaube oder der Flatowturm (1853-56, Strack), dem ein Stadtturm in Frankfurt am Main als Vorbild diente.

Nach Plänen von Schinkel und Persius erbaute man 1833-45 ein Schloss am Babelsberg (77 m). Es bietet einen wunderbaren Ausblick auf die Umgebung.

Casino-1

Schloss und Park Klein-Glienecke

Am Ufer der Havel erstreckt sich der 116 ha große Landschaftspark, durch den die B1 führt. Im Süden liegen Jagdschloss Glienecke und Böttcherberg, im Norden u. a. Schloss Glienecke und das Casino (alle 19. Jahrhundert).

Potsdam Schloß Pfaueninsel

Pfaueninsel

Auf der 67 ha großen Havel-Insel ließ Friedrich Wilhelm II. ab 1794-97 das „Schloss auf der Pfaueninsel“ als Ruine erbauen. 

Warum sind die Schlösser und Parks UNESCO-Weltkulturerbe?

Die UNESCO hat die Schlösser und Parks von Potsdam zum Weltkulturerbe erklärt, weil drei (von zehn) Welterbe-Kriterien erfüllt sind (Übersetzung durch das Auswärtige Amt):

„Kriterium (i): Das Ensemble der Schlösser und Parks von Potsdam ist eine außergewöhnliche künstlerische Leistung; seine Einzigartigkeit wird von seinem eklektischen und evolutiven Charakter unterstrichen: Architekten und Landschaftsgärtner von Knobelsdorff bis Schinkel und von Eyserbeck bis Lenné schufen eine Reihe von Meisterwerken in gegensätzlichen und vermeintlich unversöhnlichen Stilen in einem einzigen Raum, ohne die Harmonie der im Laufe der Zeit entstandenen Gesamtkomposition zu beeinträchtigen. […]

Kriterium (ii): Potsdam-Sanssouci – […] – vereint eine Vielzahl von Einflüssen aus Italien, England, Flandern, Paris und Dresden. Als Synthese von Kunstströmungen europäischer Städte und Höfe im 18. Jahrhundert waren Schloss und Park neue Vorbilder, welche die Entwicklung der Baukunst und die Landschaftsgestaltung östlich der Oder stark beeinflusst haben.

Kriterium (iv): Potsdam-Sanssouci ist ein außergewöhnliches Beispiel für die mit dem der Monarchie innewohnenden Konzept der Macht verbundene Architektursprache und Landschaftsentwicklung in Europa. […]“ (Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/blob/2374072/beb933999267926519bf9b43d975df01/9-schloesserundparksvonpotsdamundberlin-data.pdf)

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