Miniatur Wunderland Hamburg (Speicherstadt)

Ein Wunderland für Erwachsene und Kinder! Das Miniatur Wunderland, auch Miwula genannt, ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Mit atemberaubendem Arbeitsaufwand sind Miniatur-Landschaften entstanden, die viel Liebe zum Detail und technische Raffinesse verraten.


Die Landschaften im Miniatur Wunderland

Auf einer Fläche von über 1300 m² fahren 930 Züge durch diese Landschaften:

    • Mitteldeutschland: Berge und Täler, romantische Dörfer und ein vorbeirasender ICE: Das ist der Harz im Kleinformat. Insgesamt fahren 130 Züge auf der ältesten Anlage (2000-2001). Achtung: Bei Nacht schwebt ein UFO schwebt vorbei.
    • Knuffingen: In Schloss Löwenstein über der Stadt Knuffingen brennt es alle 15 Minuten! Die Feuerwehr rast durch die Stadt und hat bislang jeden Brand gelöscht. Für die Schlossanlage haben die Erbauer mehrere Bausätze „Baden-Baden“ verarbeitet.
    • Österreich: Auch beim dichtesten Hamburger Nebel hat man im Wunderland klare Sicht – bis auf die Alpen! Rund um den St. Wendelberg ziehen über 40 Loks und 400 Waggons ihre Kreise. Das Vorbild für die Schauertalbrücke steht im hohen Norden: die Brücke Grünental über den Nord-Ostsee-Kanal.
    • Hamburg: Natürlich ist hier auch die Speicherstadt vertreten. Ein Weltkulturerbe im Kleinformat! Müsste sich in der Modell-Speicherstadt nicht auch ein Modell des Miniatur Wunderlands befinden …?  Weitere Highlights: Michaeliskirche, Köhlbrandbrücke und Elbphilharmonie mit HafenCity. Hier ein Video:

    • Amerika: Durch den Grand Canyon, vorbei am Weltraumbahnhof Cape Canaveral nach Las Vegas: Über 30.000 LEDs lassen die Boulevards erstrahlen!
    • Skandinavien: Lassen wir die Zahlen sprechen: 30.000 Liter Wasser, 50.000 Bäume, 40.000 Figuren, 50.000 LEDs und 140.000 Arbeitsstunden!
    • Schweiz: Noch ein Weltkulturerbe im Miniaturformat, zumindest den Namen nach: Das Castello di Montebello zählt – als eine der drei Burgen von Bellinzona – zum Weltkulturerbe. Außerdem in der Schweiz zu entdecken: ein DJ-BOBO-Konzert, eine Biogasanlage und das Matterhorn.
    • Flughafen (Knuffingen Airport): Flugzeuge rollen zur Startbahn, Turbinen dröhnen, ein riesiger A380 hebt ab: Hier spielt die Eisenbahn die Nebenrolle.

  • Italien: Bella Italia liegt seit 2016 nicht nur am Mittelmeer, sondern auch an der Elbe. 190 m² für Petersplatz, Kolloseum, Pompeji, Ätna und viel Dolce Vita!
  • Venedig: Klein, aber fein: Auf 9 m² erlebt man Karneval auf dem Markusplatz mit Dogenpalast und Markusdom.

Informationen zum Miniatur Wunderland

Website: www.miniatur-wunderland.de

Einblick bietet der eigene Youtube-Channel

Information zur Barrierefreiheit (www.barrierefreieshamburg.de/anschauen/wunderland.html)


Besuch im Miniatur Wunderland

Die Betreiber empfehlen eine Ticketreservierung und warnen: „Am Wochenende, an Feiertagen und während der Schulferien kommt es regelmäßig zu langen Wartezeiten.“

Adresse: Kehrwieder 2, 20457 Hamburg

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten sind variabel: Das Wunderland hat mindestens von 09:30 – 18:00 Uhr geöffnet. Manchmal aber auch bis 01:00 Uhr. Tagesaktuelle Informationen findet man unter: https://www.miniatur-wunderland.de/besuchen/planen/oeffnungszeiten.

Regelmäßig kann man auch die Sonderveranstaltung „Nacht im Wunderland“ erleben.


Beitragsfoto: Quelle: Miniatur Wunderland Hamburg

Deichtorhallen Hamburg: Fotografie und aktuelle Kunst

Zwei alte Markthallen ließ der Architekt Josef Paul Kleihues 1989 zu Ausstellungshallen für Fotografie und aktuelle Kunst umbauen. Die Ausstellungen und Sammlungen locken seitdem Besucher aus aller Welt nach Hamburg. Zu den Deichtorhallen zählt seit 2011 auch die Sammlung Falckenberg, die sich allerdings in Hamburg-Harburg befindet.

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Haus der Photographie

Die südliche Halle wurde 2005 zum Haus der Photographie umgebaut (Architekt: Jan Störmer). International bekannte Fotografen zeigen hier ihre Werke. Neben den wechselnden Austellungen beherbergt die Südhalle die Bibliothek F. C. Gundlach (7500 Bände) und die Sammlung F. C. Gundlach, deren Schwerpunkt auf der Modefotografie und der künstlerischen Fotografie liegt; beide benannt nach dem Fotografen und Gründungsdirektor des Hauses der Photographie, Franz Christian Gundlach.

Zu den „weltweit umfangreichsten und bestsortierten Spezialbuchhandlungen für Fotografie“ zählt sich die im Haus befindliche Buchhandlung.

Im Haus der Photographie ist seit 2005 das Spiegel-Bildarchiv untergebracht, dessen Sammlung neben mehreren hunderttausend Farbdias über 3 Millionen Schwarzweißfotografien umfasst. Die erste Ausstellung anlässlich des Archiv-Umzugs wurde einem bekannten Hamburger gewidmet: Helmut Schmidt.

Halle für aktuelle Kunst

In der nördlichen Halle für aktuelle Kunst fanden bislang über 160 Ausstellungen zeitgenössischer Künstler statt, unter anderem Andreas Gursky (1994), Jonathan Meese (2006) oder Gilbert & George (2011). Die Ausstellung VisualLeader stellt jedes Jahr ausgezeichnete Fotos, Artikel und Websites aus deutschen Print- und Online-Medien vor. Der Veranstalter wirbt damit, dass die Halle „mit rund 3800 qm die größte zusammenhängende Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst in Europa“ sei.

Das Café Fillet of Soul hat der Maler Michael Bauch ausgemalt:

Und so sieht das Ergebnis aus: 360°-Sicht des Innenraums.


Besuch Deichtorhallen

Adresse: Deichtorhallen (Haus der Photographie und Halle für aktuelle Kunst): Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg

Internet: www.deichtorhallen.de/index.php; Youtubekanal: www.youtube.com/user/deichtorhallen

Anfahrt

  • Nächstgelegene Bahn- und S-Bahn-Station: Hamburg Hauptbahnhof (ca. 800 m)
  • Nächstgelegene U-Bahn-Station:  Haltestelle Steinstraße (U1 )
  • Bus: 112 (Steinstraße), 602 (Deichtorhallen)