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Die prähistorischen Pfahlbauten wurden in der Stein- und Bronzezeit (ca 4400-850 v. Chr.) in den feuchten Boden von Seen, Flüssen oder Mooren errichtet. Die Funde sind meist nicht sichtbar, da sie sich unter Wasser oder im Boden befinden. Besuchbar sind Museen oder Rekonstruktionen.

Adresse Pfahlbaumuseum Unteruhldingen
Freilichtmuseum und Forschungsinstitut
  Strandpromenade 6
  88690 Uhldingen-Mühlhofen
E-Mail mail@pfahlbauten.de
Telefon 07556 928 90-0
Fax 07556 928 90-10
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Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen

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Roseninsel (Starnberger See): 47.941436, 11.309416
Pfahlbaumuseum Unteruhldingen: 47.725897, 9.228451
Konstanz-Hinterhausen: 47.664882, 9.197059

Pfahlbauten in Deutschland

In Deutschland liegen 15 Fundstellen in Baden-Württemberg und drei in Bayern.

Baden-Württemberg: Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Lake Dwellings Unteruhldingen 11

Das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen ist ein archäologisches Freilichtmuseum am Bodensee. Es wurde 1922 gegründet und besteht aus 23 Nachbauten am Bodenseeufer. Im Vordergrund das Bronzezeitdorf Unteruhldingen (mit dem Haus der Fragen), im Hintergrund das Steinzeitdorf Sipplingen.

Bayern: Roseninsel im Starnberger See

Relikte ehemaliger Pfahlbauten auf der Roseninsel

Die Roseninsel im Starnberger See ist eine der drei bayerischen Stätten. Den Park der Insel entwarf Peter Joseph Lenné, der auch andere UNESCO-Welterbestätten (Brühl, Potsdam) gestaltet hat.

Pfahlbaumuseen außerhalb Deutschlands

2006-Gletterens-Pfahlbauerhaeuser

Das UNESCO-Weltkulturerbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ (2011) umfasst 111 Stätten in sechs Staaten: Deutschland (18), Frankreich (11), Italien (19), Österreich (5), Schweiz (56) und Slowenien (2). Zu den Pfahlbaumuseen – mit Rekonstruktionen der Pfahlbauten – zählen:

Ähnliche Welterbestätten

UNESCO-Weltkulturerbe aus prähistorischer Zeit

  • Messel, (Darmstadt*, Frankfurt*): Fossilien („Grube Messel„)
  • Schelklingen, Blaubeuren, Rammingen, Asselfingen, Niederstotzingen (Tübingen*, Ulm*): Höhlen; Schmuck, Flöten, Waffen des Aurignacien (vor ca. 40.000 – 31.000 Jahren)(„Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura„)

*= Keine Fundorte, sondern Orte mit Museen, die Fundstücke der Welterbestätte ausstellen.